Ein aufstrebendes Talent erobert seinen Platz, ein Routinier gerät ins Wanken!
Vorbereitungs-Gewinner sorgt für HärtefallDiese Gladbach-Stars müssen jetzt zittern

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Robin Hack und Franck Honorat bangen um ihre Stammplätze.
Die Phase des Ausprobierens bei den Fohlen neigt sich dem Ende zu! Eugen Polanski (40) bleiben lediglich zwei Vorbereitungsmatches, um seine beste Formation für den Saisonbeginn zu finden. Am Mittwoch (18.00 Uhr) steht das Duell mit dem Fünftligisten SSVg Velbert an, gefolgt von einem echten Härtetest am Samstag (15.30 Uhr) gegen Aston Villa.
Allerdings zeichnet sich bereits jetzt eine heikle Situation ab: Einem der arrivierten Spitzenverdiener könnte zum Start im Pokal gegen den TSV Schott Mainz (23. August) sowie in der Bundesliga bei RB Leipzig (29. August) ein Platz auf der Bank blühen. Die Ursache dafür ist klar: Der junge Hugo Bolin (22) hat sich durch eine fantastische Saisonvorbereitung einen festen Platz im Team gesichert.
Bolin gesetzt – was wird aus Honorat und Hack?
An der Seite des sowieso unantastbaren Ausnahmekönners Wael Mohya (17) hat sich der Skandinavier im offensiven Trio hinter dem Stürmer – Tim Kleindienst (30) oder Isac Lidberg (27) – festgespielt. Diese Entwicklung führt zu einer komfortablen, aber kniffligen Lage und einem direkten Duell zwischen Franck Honorat (30) und Robin Hack (27).
Kommt Bolin über die rechte Außenbahn, würde wohl Hack die zentrale Rolle im Mittelfeld einnehmen, während Honorat auf die Bank müsste. Wird Bolin jedoch in die Mitte beordert, entstünde auf der rechten Seite Raum für den Franzosen – was wiederum das Aus für Hack bedeuten würde. Das berichtet „bild.de“.
Der Trainer befeuert den internen Wettbewerb ganz gezielt und gibt eine deutliche Marschroute vor: „Wir wollen, dass sich die Jungs gegenseitig batteln. Es kann sich niemand bei uns ausruhen!“
Bolin selbst zeigt sich voller Tatendrang und steckt sich hohe Ziele für die kommende Spielzeit. „Als ich im Vorjahr hierhin gekommen bin, musste ich mich an sehr viele neue Dinge gewöhnen. Jetzt fühlt sich alles viel normaler an“, erläutert er. „Ich kann einfach Fußball spielen und es genießen. Mein Ziel ist auf jeden Fall, mehr Vorlagen und Tore beizusteuern.“ In der abgelaufenen Saison gelang ihm sein Premierentor für die Elf vom Niederrhein erst am finalen Spieltag beim 4:0-Erfolg über Hoffenheim.
Auf welcher Position er letztlich zum Einsatz kommt, spielt für den Skandinavier eine untergeordnete Rolle. „Ich habe keine Lieblingsposition. Ich bin einfach glücklich, wenn ich spiele“, so Bolin.
Ein spezielles Verhältnis pflegt er zu dem fünf Jahre jüngeren Mohya. „Direkt als ich hier angekommen bin, hat Wael sich um mich gekümmert, mir vieles gezeigt und mir geholfen“, sagt er anerkennend. „Man vergisst auch manchmal, dass Wael erst 17 ist. Auf dem Platz ist er sehr reif und geht mit allem sehr gut um.“ (red)

