EXKLUSIV-InterviewJonas Hofmann: So gierig ist die Gladbacher Borussia

Copyright: picture alliance/dpa

Jonas Hofmann hat bei den beiden vergangenen Auswärtsauftritten der Borussia in Düsseldorf und zuvor in Leipzig jeweils ein Tor für den VfL erzielen können.

Mönchengladbach - Borussia hat am Samstag (15.30 Uhr) das Bundesliga-Duell beim FC Augsburg vor der Brust. Bei den Bayern-Schwaben hat die Elf vom Niederrhein noch nie einen Sieg in der Beletage einfahren können. Ein Erfolg für die Gladbacher wäre im Rennen um die Champions-League-Plätze sehr wichtig. Mit Jonas Hofmann (27) hat der VfL einen Profi in seinen Reihen, der weiß, wie das mit dem Auswärts-Dreier in Augsburg geht. Mit seinen Ex-Vereinen Dortmund und Mainz ist ihm das bereits gelungen.

Erste Karriere-Schritte in Hoffenheim

GladbachLIVE hat sich im Vorfeld der Partie mit Hofmann zum exklusiven Interview getroffen. Dabei erzählt der Offensivspieler davon, wie er den jüngsten Hass-Eklat im Borussia-Park gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp (79) erlebt hat. Warum sich das Engagement von Hopp im Kraichgau nicht mit dem Modell RB Leipzig vergleichen lasse. Was er an seiner eigenen Leistung noch gerne verbessern würde. Und vom großen Traum Nationalmannschaft.

Copyright: picture alliance/dpa

Mönchengladbachs Jonas Hofmann (l.) im Duell mit dem Wolfsburger Kevin Mbabu.

Als Hoffenheimer Eigengewächs sind Sie ein guter Ansprechpartner, wenn es um die Ereignisse vom vergangenen Spieltag geht. Wie haben Sie die Szenen im Borussia-Park erlebt, als das Plakat mit Dietmar Hopp im Fadenkreuz erschien und die Partie unterbrochen wurde?
Ich hätte gedacht, dass die Strafe gegen Dortmund die Fans abgeschreckt hat. Aber anscheinend war das nicht der Fall. Als das Plakat erschien, hat man auf dem Platz sehr schnell die Reaktion der anderen Zuschauer vernommen. An die große Mehrheit muss man auch mal ein Lob aussprechen. Das war schon ein bewegender Moment, als sich so viele Menschen dagegengestemmt haben. Das ist der positive Aspekt unter dem großen negativen.

Wie bewerten Sie die Aktion mit dem Fadenkreuz und dem Banner?
Dass das ein absolutes No-Go ist, muss man nicht extra betonen. Eine Stunde vorher stehen wir am Mittelkreis und machen eine Schweigeminute für die Opfer von Rassismus in Hanau, und dann passiert quasi das krasse Gegenteil. Da langt man sich schon an den Kopf. Diese Leute denken anscheinend überhaupt nicht nach. Das ist traurig.

Warum ist Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp in den Augen vieler Fans immer noch so ein Feindbild?
Ich würde nicht sagen, dass ich diejenigen verstehe, die ihn anfeinden. Aber ich weiß, worum es ihnen geht: Wenn ein reicher Mensch einen Fußballverein mit Geld pusht und ihn nach oben bringt, hat das für sie nichts mit Tradition zu tun. Man kann dagegen protestieren, aber auf eine andere Art und Weise – zum Beispiel wie mit der Choreo vor dem Spiel. Aber es ist schon beschämend, wenn so etwas wie das Fadenkreuz-Banner am vergangenen Samstag von den Fans des Vereins kommt, für den man spielt.

Es habe sich um „50 Hornochsen“ gehandelt, wie Max Eberl es ausdrückte. Sie haben die große Mehrheit erwähnt, die sich verbal dagegen gewehrt hat. Wie viel bekommen Sie als Profi wirklich mit von den Strömungen und Entwicklungen innerhalb der Fanszene?
Man weiß schon, welche verschiedenen Gruppierungen es gibt, weil man jährlich auf Fantreffen ist. Kapitän, Trainer und Mannschaftsrat treffen sich ja auch immer mal wieder mit dem Fanprojekt und anderen Gruppen. Gewisse Dinge bekommt man schon mit, aber man ist nicht so nah genug dran, um sich eine ganz tiefgründige Meinung zu bilden. Aber wir nehmen schon wahr, dass wir eine extrem gute Fankultur haben. Das nehme ich mit von den Treffen, bei denen wir viele Fragen gestellt bekommen und uns einfach mal länger mit 40, 50 Fans austauschen können.

GladbachLIVE

Borussias Rose adelt Nationalspieler

Botschaft an Löw

Borussias Rose adelt Nationalspieler

Sie haben in Ihrer Laufbahn eine interessante Mischung kennengelernt: Groß geworden in der Hoffenheimer Jugend, dann nach Dortmund, ausgeliehen nach Mainz, schließlich nach Gladbach gewechselt. Wie würden Sie die Gladbacher Fanszene charakterisieren?
Als sehr emotional. Wir bekommen schon mit auf dem Platz, dass die Leute extrem mitfiebern. Als in der Rückrunde vergangene Saison nach den Siegen zu Beginn nicht mehr alles so gut lief, war auch schnell ein Raunen zu hören bei misslungenen Aktionen. Das soll aber nicht heißen, dass die Fans alles schnell negativ sehen. Man kennt das mit dem Raunen von sich selbst, wenn man mal im Stadion sitzt. Unsere Fans sind eben sehr emotional und gierig auf Erfolg.

Sie lassen diese nun auch zum zweiten Mal hintereinander von großen Erfolgen träumen.
Das stimmt. Besser so, als andersherum (lacht). In jedem Gespräch mit den Fans merkt man schnell, wie sie hinter uns stehen. Und auch, dass Gladbach eine lange Tradition hat. Wir sind sehr glücklich, diese Fans zu haben. Bis auf die Ereignisse vom letzten Wochenende hätten wir auch nicht viel Kritik. In Düsseldorf, nach dem Sieg, stand ich noch neben Patrick Herrmann vor den 10.000 Fans vor Ort und meinte nur: ‚Da kriegt man einfach Gänsehaut!‘

Hoffenheim-Ergebnis passte ins Bild

Nach dem Eklat gegen Hoffenheim war die Stimmung sehr gedrückt im Stadion. Viele Fans waren sauer oder enttäuscht. Hat das sportlich für einen Bruch gesorgt?
Ich habe auch gehört, dass es wirkte, als sei unsere Leistung danach nicht mehr ganz so gut gewesen. Das kann einen schon mal ein wenig aus dem Konzept bringen. Wenn, dann würde ich aber eher sagen, dass das unterbewusst passiert. Man beschäftigt sich natürlich damit. Lars Stindl musste zur Kurve rennen und sich um etwas kümmern, was in dem Moment gar nicht seine Aufgabe sein sollte. Dass es am Ende noch 1:1 ausging, passte irgendwie ins Bild des Nachmittags.

Copyright: picture alliance/dpa

Im Interview mit GladbachLIVE verrät Borussias Offensivspieler Jonas Hofmann auch, dass er noch Träume in seiner Karriere hat.

Lassen Sie uns nochmal auf Dietmar Hopp zurückkommen. Sie haben nicht nur für Hoffenheim gespielt, sondern sind auch in der Region aufgewachsen, in der Hopp als Förderer in Erscheinung tritt. Können Sie uns erklären, welche Bedeutung er dort hat, auch abgesehen vom Fußball?
Er macht unfassbar viel. Das beginnt bei scheinbar banalen Dingen wie die Finanzierung von kleinen Bolzplätzen. Er hat mal Dorfvereinen Busse zur Verfügung gestellt, damit die Spieler abgeholt werden konnten. In Heidelberg hat er eine Klinik mit 100 Millionen Euro gefördert. Da kann man ewig weitermachen. Ich habe leider das Gefühl, wenn wir uns mit diesen Leuten, die Dietmar Hopp anfeinden, an einen Tisch setzen würden, würde die das gar nicht interessieren, weil sie nicht über den Tellerrand hinausschauen und nur den Fußball sehen.

GladbachLIVE

Konsolen-Profis verpassen Titel-Wunder

E-Sport-Fohlen

Konsolen-Profis verpassen Titel-Wunder

Sie haben vor einiger Zeit gesagt, dass Sie nach der Karriere sicher auch mal mit einer Bratwurst in der Kurve stehen werden. Würden Sie das jetzt schon tun, wenn Sie kein Profi geworden wären?
Meine Interessen waren so breit gefächert und ich war gefühlt in jeder Sportart vertreten. Wahrscheinlich hätte ich immer noch überall meine Finger im Spiel. Ich wäre sicher auch im Fußballstadion zu finden, aber nicht nur da. Handball, Tennis, Golf – ich hätte mir alles angeschaut.

Tradition und Fußball-Romantik sind sehr große Begriffe. Sie sind groß geworden in Hoffenheim, in einem Verein, der nicht damit verbunden wird. Gibt es ein Richtig und Falsch im Profifußball? Sie haben ja gesagt, dass sie den Ursprung der Kritik am Modell Hopp nachvollziehen können.
Interessante und schwierige Frage. Ich glaube, es gibt da viele Meinungen. Ein Verein mit langer Tradition ist immer etwas anderes als ein Modell, bei dem jemand versucht, alles mit viel Geld zu regeln. Das heißt nicht unbedingt, dass Letztgenanntes schlecht sein muss, nur anders. Allen kannst du es nie recht machen. Ich bin ein Mensch, der das so akzeptiert. Die besagten Vereine kenne ich ja nur als Gegner. Klar, ich war in Hoffenheim in der Jugend, aber damals waren die Anfeindungen noch nicht so ausgeprägt. Die Statuten erlauben es nun einmal. Dass es Herrn Hopp eine Herzensangelegenheit ist, kann ihm bestimmt niemand absprechen.

GladbachLIVE

Droht Spielabsage in Augsburg?

Coronavirus-Alarm

Droht Spielabsage in Augsburg?

Würden Sie unterscheiden zwischen dem Modell Hoffenheim und dem Modell Leipzig, weil Dietmar Hopp in seiner Region aktiv ist, auch über den Fußball hinaus, und kein Unternehmer, der sich eine Lizenz gekauft hat?
Schon, er ist auf jeden Fall nicht einfach irgendwo ins Ausland gegangen, sondern hat das auch für seine Heimatregion gemacht. Und er macht es schon sehr lange, hat selbst in Hoffenheim gespielt.

Keine Sorge, jetzt reden wir auch mal über den Fußball auf dem Rasen. Für Sie lief es in den vergangenen Wochen so gut wie nie in dieser Saison – außer gegen Hoffenheim.
Warum auch immer. Ich fand, dass wir das Spiel in der ersten Halbzeit schon im Griff hatten. Hoffenheim hatte maximal Halbchancen, wir sind in Führung gegangen. Es war vielleicht nicht das aufgeladene Spiel, wie man es von uns schon gesehen hat. Aber solche Tage gibt es. So ein Spiel positiv zu beenden, wäre stark gewesen. Leider haben wir das 1:0 nicht über die Zeit gebracht.

GladbachLIVE

Schafft Rose Elfer-Demokratie ab?

Fehlschüsse vom Punkt

Schafft Rose Elfer-Demokratie ab?

Sie waren im Spätsommer und Herbst länger verletzt. Sind Sie deshalb nur langsam in Tritt gekommen?
Die Verletzung hat mich natürlich aus der Bahn geworfen. Ich habe immer gesagt, dass ich noch bis zum Winter brauchen werde, um auf 100 Prozent zu kommen. Leider war es in der Vergangenheit schon häufiger so. Aber Hochs und Tiefs gehören zu jeder Karriere. Wir sind in einer Phase, in der es darauf ankommt, als Mannschaft Konstanz reinzubringen und jeder für sich selbst. Da sehe ich auf jeden Fall noch Entwicklungspotenzial. Große Spieler macht es aus, über eine ganze Saison zu zeigen, was sie drauf haben.

Unter Dieter Hecking haben Sie 2018 eine bärenstarke Hinrunde gespielt, galten als ein Spieler, der gut zu seiner Idee passt. Als Marco Rose kam, sagten aber auch viele, dass Sie mit ihrer Geschwindigkeit, ihrem Anlaufverhalten und ihrer Spielintelligenz gut passen würden. Ist das Zufall oder eine besondere Qualität?
Ich glaube, dass ich mich gut anpassen kann an die Anforderungen eines Trainers. Er gibt mir eine Aufgabe und ich versuche, sie möglichst zu 100 Prozent zu erfüllen. Ich bin froh, dass ich das oftmals hinbekomme.

Copyright: picture alliance/dpa

Jonas Hofmann bejubelt ein Tor. Nur zu gerne würde er nun beim Auswärtsspiel in Augsburg erneut für seine Mannschaft treffen.

Sie haben es gesagt: Nicht alles ist perfekt. Wo sehen Sie bei sich das größte Steigerungspotenzial?
Wirklich beim Thema Konstanz. Wenn du die entwickelst, arbeitest du automatisch an deinen Schwächen. Nehmen wir meine beiden Tore gegen Leipzig und Düsseldorf: Danach strotzt du einfach vor Selbstbewusstsein und traust dich Dinge, die du vorher vielleicht nicht auf dem Schirm hattest. Wenn wir ins Detail gehen, dann würde ich schon gerne noch mehr Souveränität ausstrahlen. Diese kommt wiederum durch ein stückweit mehr Konstanz. Die Bayern haben das einfach drauf und gewinnen dann noch 3:2 gegen Paderborn.

Das scheint aber ein Thema zu sein, das die gesamte Mannschaft betrifft.
Auf jeden Fall. Wir wollen alle diese Selbstverständlichkeit erreichen, aber das beginnt immer beim Einzelnen und überträgt sich dann auf die Mannschaft.

GladbachLIVE

Knackt Rose-Elf den Augsburg-Bann?

Borussia gefordert

Knackt Rose-Elf den Augsburg-Bann?

Borussia hat wie vergangene Saison 43 Punkte nach 22 Spielen. Damals folgten nur noch zwölf aus zwölf. Wie gefestigt sind Sie diesmal?
Gefestigter als letzte Saison, da bin ich mir ziemlich sicher. Wir haben ein extrem hohes Niveau, dadurch ist die Intensität im Training brutal und treibt dich zu Höchstleistungen an. Das ist schon ein wichtiger Faktor, vor allem wenn du kaum Verletzte hast. Gerade habe ich noch in der medizinischen Abteilung die Liste mit den verletzten Spielern gesehen, die war sehr kurz. Es fühlt sich einfach so an, als hätten wir uns weiterentwickelt. Oft sind es kleine Entwicklungsschritte, wenige Prozentpunkte, um nicht den gleichen Fehler zu machen wie letztes Jahr.

Was genau war der Fehler?
Es mag schon sein, dass in einigen Köpfen – mich will ich da gar nicht ausnehmen – das Gefühl entstanden ist, es werde schon irgendwie weiter so laufen. Dann gibst du statt 100 nur 95 Prozent, denkst aber, es wären 100 Prozent. Und in der Bundesliga können die fünf Prozent schnell entscheidend sein. Ich glaube aufgrund der Erfahrungen der letzten Saison nicht, dass wir diesmal selbstzufrieden sein werden.

Hofmann: Wollen maximalen Erfolg

So sehr Sie und Ihre Kollegen auch beteuern, nicht auf die Tabelle zu schauen: Sie ist da. Der Unterschied zum vergangenen Jahr: Der Vorsprung auf Platz fünf ist nicht so groß, der Rückstand auf Platz eins aber auch nicht. In welchen Sphären bewegt sich Borussia gerade?
Gerade habe ich doch im Fernsehen mal die Tabelle gesehen und gemerkt, dass es schon sieben Punkte auf Platz sechs sind, und wir haben noch ein Spiel in der Hinterhand. Das darf man freudig registrieren, es darf aber nicht zu dem Eindruck führen, dass die fünf da oben das unter sich ausmachen. Man merkt bei uns, dass keiner zufrieden ist mit den 43 Punkten, dass jeder noch mehr will und den größtmöglichen Erfolg. Die Marschroute gibt das Trainerteam vor und der folgen alle. Wir sind gierig.

GladbachLIVE

Borussia nimmt „Zerstörer“ ins Visier

Mobil-Machung

Borussia nimmt „Zerstörer“ ins Visier

In Leipzig hat man diese Gier gesehen in einem Topspiel. Nach Augsburg kommt nächste Woche der BVB. Blicken Sie etwas selbstbewusster auf solche Duelle in diesem Jahr?
Auf jeden Fall. Lars, Ginni (Matthias Ginter, Anm. d. Red.) und ich haben schon darüber gesprochen, dass wir bisher noch nie gegen den BVB gewonnen haben. Der Ehrgeiz ist groß, das Thema endlich mal beiseitelegen zu können. Gegen Leipzig war es ähnlich, dort hatten wir auch noch nie gewonnen und hätten es ohne das eine oder andere Missgeschick auch wohl geschafft.

In die Reihe passt das Spiel am Samstag ganz gut: In Augsburg hat Borussia noch nie ein Bundesligaspiel gewonnen, Ihnen ist das mit Dortmund und Mainz aber schon dreimal gelungen. Warum ist es dort oft so unangenehm?
Sie spielen mit einer wahnsinnig hohen Intensität. Ich weiß nicht, ob André Hahn spielen wird, aber man muss nur ihn als Beispiel nehmen, seine Aggressivität. Gegen die Emotionalität haben wir uns immer wieder schwergetan. Das Ding ist auch: Wir sind alle Menschen und wenn wir nach Augsburg fahren, spricht uns jeder darauf an. Deshalb wollen wir hinfahren, drei Punkte holen und endlich einen Haken dahinter machen.

„Gute Trainer haben immer eine Idee“

Auf Ihrer Position ist die Auswahl riesig. Dazu hat Borussia inzwischen viele verschiedene Systeme drauf. In welcher Konstellation fühlen Sie sich am wohlsten?
Es ist schon gut, dem Trainer viele Optionen zu bieten. Oft passt sich die Auswahl der Spieler auch dem Gegner an. Entsprechend ändern sich die Formationen. Gute Trainer haben immer eine Idee, wie sie die Fähigkeiten der Spieler zur Geltung bringen. Ich kann mich an die Dortmunder Zeit unter Thomas Tuchel erinnern. Der sagte manchmal: ‚Du wirst gegen diese Mannschaft auf jeden Fall ein Tor schießen, es muss einfach so kommen.‘ Und so war es dann teilweise.

Schießen Sie gegen Augsburg ein Tor?
(Lacht) Hat mir der Trainer noch nicht prophezeit, aber es wäre schön.

GladbachLIVE

Kein neuer Vertrag für Arie van Lent

U23-Trainer geht

Kein neuer Vertrag für Arie van Lent

Sie rufen nicht vollmundig den Titelkampf aus, selbst die Champions League nicht. Ist es ein erstrebenswertes Etappenziel, die Europa League möglichst schnell klarzumachen? Momentan sind es neun Punkte Vorsprung bei einem Spiel weniger.
Den Europapokal fünf, sechs Spiele vor dem Saisonende sicher zu haben, wäre eine große Sache. Doch dann ginge es darum, noch mehr zu wollen. Ich habe es schon gesagt: Wir geben uns nie zufrieden und lehnen uns nie zurück, sondern sind darauf aus, etwas richtig Großes zu erreichen. Das ist das internationale Geschäft in Gladbach immer. Aktuell sehe ich keinen Grund, pessimistisch zu sein.

Sie wurden vor einem Jahr mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht, werden dieses Jahr 28. Ist das ein Thema, das bei Ihnen noch herumschwirrt?
Natürlich ist es der Traum eines jeden Fußballers, für sein Land aufzulaufen. In der U21 und bei den Junioren habe ich es erlebt. Bei den Großen ist es etwas Einzigartiges. Wer in der Bundesliga spielt, sollte den Ehrgeiz haben, es irgendwann vielleicht mal zu schaffen. Für mich ist es ein Traum, ich kann das schon beeinflussen mit meiner Leistung. Man hat das vergangenes Jahr gesehen. Aber letztendlich entscheidet es jemand anderes.

GladbachLIVE

Strobl vor Wechsel zum Hamburger SV

Abschied naht

Strobl vor Wechsel zum Hamburger SV
Trainer Eugen Polanski steht im Stadion.

Gladbachs Sommer-Fahrplan Nächster Testspiel-Gegner der Borussia steht fest