Eine Verletzungswelle stellt bei den Fohlen alles auf den Kopf.
Irre Wende bei Fohlen-StarVom Abstellgleis zurück ins Rampenlicht?

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Plötzlich wieder wichtig? Florian Neuhaus stand bei Borussia schon auf dem Abstellgleis.
Es sah ganz nach Trennung aus! Die Zeit von Florian Neuhaus und auch Joe Scally bei Borussia Mönchengladbach schien abgelaufen.
Sport-Boss Rouven Schröder machte beiden Spielern klipp und klar deutlich, dass ein Transfer besser wäre, und stellte sogar einen Tribünenplatz in Aussicht. Ein unmissverständliches Zeichen war bereits der Testkick gegen Aston Villa, in dem Neuhaus als einziger Profi die vollen 90 Minuten zuschauen musste.
Personalnot spält Scally und Neuhaus in den Focus
Aber wie das im Profisport so ist, ändern sich die Dinge rasant – eine heftige Verletzungswelle bringt jetzt sämtliche Planungen in Gladbach ins Wanken. Die Personalsituation ist derart angespannt, dass die Lage völlig neu bewertet werden muss. Besonders auf der rechten Abwehrseite und in der Mittelfeldzentrale herrscht akuter Notstand.
Joe Scally ist der große Gewinner dieser Entwicklung. Weil Yukhym Konoplia und Daiki Hashioka nicht zur Verfügung stehen, ist der junge US-Boy auf einmal wieder voll im Rennen. Er hat schon wieder gespielt und steht womöglich am Samstag (15.30 Uhr) gegen die SV Elversberg von Beginn an auf dem Platz. Das berichtet „rp-online.de“.
Auch für Florian Neuhaus hat sich die Lage dramatisch verändert. Da mit Enzo Leopold (Kreuzbandriss), Zento Uno und Jens Castrop ein Trio im defensiven Mittelfeld fehlt, schiebt sich der 29-Jährige im internen Ranking wieder weit nach oben. Ein Platz im Aufgebot für das nächste Spiel scheint nun absolut realistisch.
Vor dem Match gegen Elversberg ließ Trainer Eugen Polanski mit einer Aussage aufhorchen. Zur Lage von Neuhaus befragt, betonte er, dass dessen Kapitel noch nicht geschlossen sei. Die deutliche Ansage des Übungsleiters: „Alle, die bei uns mittrainieren, kommen für den Spieltagskader und tatsächlich auch für die Startelf infrage“.
Eine unglaubliche Wende! Bis vor Kurzem hatte Schröder vermutlich auf eine Entwicklung wie beim neuen Spieler Nicolas Kühn gesetzt, der nach seiner Ausbootung bei Como den Absprung schaffte.
Aber Neuhaus, der vom selben Berater (Christian Nerlinger) wie Kühn betreut wird, nahm den Kampf an. Er bestand auf seinen bis 2027 gültigen Kontrakt – und dieser Poker könnte sich jetzt für ihn lohnen.
Die Diskussionen um den Spieler mit der Nummer 10 sind damit aber keineswegs vom Tisch. Seine Personalie sorgt in Gladbach weiterhin für Zündstoff und spaltet die Gemüter. Falls es im Spiel nicht läuft und Neuhaus nur auf der Bank sitzt, dürfte der Aufschrei bei Anhängern und Fachleuten groß sein. Die Causa Neuhaus bleibt für die Borussia eine heikle Angelegenheit. (red)

