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Von Achim Müller

Läutet Treffen in Salzburg neue Fohlen-Ära ein? Eberl und Hütter feilen am Gladbach-Kader der Zukunft

Gladbach-Manager Max Eberl (rechts) und Trainer Adi Hütter (links) begrüßen sich am 27. Oktober 2019 im Borussia-Park.

Gladbach-Manager Max Eberl (rechts) und Trainer Adi Hütter (links) begrüßen sich am 27. Oktober 2019 im Borussia-Park. 

Mönchengladbach - Seekirchen in Österreich. Bis zum Flughafen Salzburg sind es keine 30 Minuten Autofahrt. Die beschauliche Stadt mit rund 11.000 Einwohnern liegt direkt am Wallersee. In Seekirchen hat Adi Hütter (51) sich ein Haus gebaut. Seine Frau und seine Tochter leben dort, während der Fußballlehrer in der deutschen Bundesliga beschäftigt ist. Bis zum 30. Juni 2021 steht Hütter noch bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, ab dem 1. Juli ist er dann neuer Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach. Hütter ist derzeit daheim in Österreich, im mehrwöchigen Sommerurlaub. Diesen hat Hütter am Montag (7. Juni) unterbrochen. Denn Max Eberl (47), Manager der Gladbacher Borussia, ist zu Besuch im Salzburger Land. 

  • Gladbach-Manager Max Eberl soll sich am Montag (7. Juni 2021) in Salzburg mit dem neuen Trainer Adi Hütter getroffen haben
  • Eberl und Hütter planen den neuen Fohlen-Kader für die Rückkehr nach Europa
  • Borussia soll sich nach einem neuen Innenverteidiger umschauen, Gerüchte um Bremens Offensivspieler Sargent

Gladbach plant die Zukunft: Eberl und Hütter im intensiven Austausch

Das hat Hütter zumindest einem österreichischen Journalisten verraten. Eberl und Hütter haben wichtige Dinge zu besprechen. Schließlich geht es darum, in Zeiten der Coronakrise einen Kader aufzubauen, mit dem Gladbach nach einer verkorksten Meisterrunde wieder in der Lage sein wird, die Europapokal-Plätze in der Bundesliga anzugreifen. Die abgelaufene Spielzeit hatte nur zu Platz acht gereicht, was selbst für ein Ticket zur neu geschaffenen UEFA Conference League zu wenig war.  

Hütter hat Europapokal-Teilnehmer Eintracht Frankfurt sicherlich nicht per Ausstiegsklausel verlassen, um in Gladbach Mittelmaß zu verwalten.

Eberl dürfte im Salzburger Land also seinem neuen Trainer einiges zu berichten haben. Aus dem Nähkästchen des Fohlen-Kosmos plaudern. Sprich: Welche Stars gehen wahrscheinlich, wer soll noch kommen.

Mit Denis Zakaria (24), Matthias Ginter (27), Jonas Hofmann (28), Florian Neuhaus (24), Alassane Plea (28) und Marcus Thuram (23) sind in den vergangenen Wochen immer wieder Gladbach-Spieler mit Wechsel-Gerüchten in Verbindung gebracht worden. 

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Dass sie alle gehen werden, ist sehr unwahrscheinlich. Dass hingegen allesamt dem VfL eine weitere Spielzeit erhalten bleiben, wohl ebenso.

Aktuell soll kein Profi in Gladbach eine noch gültige Ausstiegsklausel für diesen Sommer haben. Bedeutet: Gladbach bestimmt letztendlich den Preis, wenn es zu Abgängen kommen sollte.

Nach der Europameisterschaft, ab dem 11. Juli also, beginnt die Crunchtime auf dem europäischen Transfermarkt. Dann, wenn vor allem die Klubs aus der englischen Premier League die Scheckbücher und Einkaufslisten sortiert haben und auf Shopping-Tour gehen. 

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Max Eberl und Hütter dürften nun bereits die Details beratschlagen. Was tun, wenn der eine geht, wen holen, um den Kader nicht ausbluten zu lassen.  

Eberl und Hütter sollen sich nach einem Innenverteidiger umschauen.

Ob das auf einen Abgang von Nationalspieler Ginter schließen lässt, der seinen bis 2022 laufenden Vertrag bislang nicht verlängert hat?

Auch Zakarias Arbeitspapier läuft dann am Niederrhein aus. Dass Borussia zwei Spieler dieser Kategorie 2022 ablösefrei ziehen lässt – sehr unwahrscheinlich.  

Mit dem Franzosen Kouadio Koné (20) hat Eberl für zehn Millionen Euro bereits einen Mittelfeldspieler aus Toulouse geholt, der die Position von Zakaria bekleiden könnte.  

Eberl dürfte Hütter nun berichtet haben, dass Gladbach namhaftere Spieler nur wird verpflichten können, wenn der Klub im Sommer entsprechende Ablösesummen generiert. Oder ein Leihgeschäft zustande kommt. 

Und Hütter wird einige Jungspunde aus dem Gladbacher Unterbau dazu bekommen, die er möglichst zu Leistungsträgern formen soll. Namen wie den US-Amerikaner Joe Scally (18) oder Top-Talent Famana Quizera, ein 19 Jahre alter Portugiese.

Borussia wird den Kader zur neuen Saison etwas abspecken, verjüngen, dass Gehaltsgefüge soll runtergeschraubt werden, schließlich hat die Coronakrise schon jetzt ein zweistelliges Millionen-Loch in die Fohlen-Kasse gerissen. 

Eine tiefe Kader-Planung kann man aufgrund der unklaren Transfersituation noch nicht machen.
Max Eberl, Sportdirektor Borussia Mönchengladbach

Daraus zu schließen, der VfL sei in der kommenden Spielzeit vom Personal her nicht in der Lage, die Top-Sechs in der Bundesliga wieder anzugreifen, wäre wohl eine vorschnelle Schlussfolgerung.

Hütter hat schon gewisse Vorstellungen gehabt und auch Zugeständnisse bekommen, als er sich jüngst für Gladbach und gegen Frankfurt entschied. Im Salzburger Land werden nun weitere Details in Sachen Fohlen-Kader besprochen.  

Manager Max Eberl ist bekannt dafür, dass er früh das Personalgerüst für die neue Spielzeit stehen hat. Nun muss er sich in Geduld üben, warten, bis die englischen Superreich-Klubs mit ihren Millionen nach der EM die Transfermarkt-Mühlen Europas in Gang setzen werden.

Dass Eberl die Transfers, die er für den Fall der Fälle diesen Sommer stemmen möchte, jedoch bereits auf dem Radar hat, davon ist auszugehen.

Gladbach: Gerüchte um Bremens Offensiv-Spieler Sargent

Der „Bild“-Zeitung sagte Eberl: „Eine tiefe Kader-Planung kann man aufgrund der unklaren Transfersituation noch nicht machen. Fakt ist, dass wir Kosten einsparen müssen und den Kader schlanker machen wollen. (...) Wir planen natürlich schon noch die eine oder andere Veränderung.“

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Mit dem Bremer Offensivspieler Josh Sargent (21) soll angeblich ein weiterer Name auf Eberls Kandidaten-Liste hinzugekommen sein. Gaëtan Laborde (27) vom französischen Erstligisten HSC Montpellier wird ebenfalls gehandelt.

Eberl und Hütter planen den neuen Gladbach-Kader. Noch fehlt allerdings die Millionen-Einnahme, sprich ein Verkauf, um aus guten und ambitionierten Plänen auch neues Personal werden zu lassen. Das dürfte sich nach der EM wahrscheinlich ändern.