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Von GladbachLIVE Redaktion

GladbachLIVE-Ticker Borussia-Nachwuchs in der Regionalliga weiter auf Erfolgskurs

Borussias U23-Trainer Heiko Vogel ist mit der jungen Fohlenelf weiterhin auf einem guten Weg.

Borussias U23-Trainer Heiko Vogel ist mit der jungen Fohlenelf weiterhin auf einem guten Weg.

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach ist mit einem Sieg in die neue Saison 2020/21 gestartet. Die Fohlen, die zum dritten Mal in der Champions League dabei sein werden, haben in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals den Regionalligisten FC Oberneuland mit 8:0 abgefertigt.  Im Jahr seines 120-jähriges Vereinsbestehens hat der VfL am Samstag (18.30 Uhr) zum Bundesliga-Auftakt das Duell in Dortmund vor der Brust. An dieser Stelle informieren wir die GladbachLIVE-Leser während der Coronakrise nicht nur über neueste Entwicklungen bei Borussia, sondern blicken zugleich auch über den niederrheinischen Tellerrand hinaus – sprich auf das generelle Geschehen im Profi-Fußball.

Sonntag, 20. September

08:02 Uhr: Borussias U23-Fohlen haben das geschafft, was den Profis am Samstagabend in Dortmund verwehrt blieb. Die Elf von Heiko Vogel (44) fuhr am 4. Spieltag der Regionalliga West in ihrem dritten Saisonspiel den zweiten Sieg ein und gewann im Grenzlandstadion gegen den SV Straelen mit 2:1 (1:0), durch Treffer von Marcel Benger und Per Lockl.

Die Fohlen waren von Beginn an die dominierende Mannschaft, was auch der Treffer zum 1:0 nach 28 Minuten widerspiegelte. Dennoch gelang den Gästen aus Straelen in der 80. Minute noch der Ausgleich. Borussia drehte aber nochmal auf und entschied die Partie mit einem Tor von Neuzugang Per Lockl nur eine Minute später entgültig für sich.

„Es ist ein Sieg, auf den ich sehr stolz bin. Wir haben gewonnen, nicht, weil wir gut gespielt haben, sondern weil wir es clever gespielt haben und effizient waren. Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben es für uns entschieden durch zwei super Tore“, lobte VfL-Trainer Vogel nach dem Spiel seine junge Mannschaft, die nach vie Partien nun mit sieben Zählern den fünften Tabellenplatz belegt.

Am kommenden Mittwoch geht es für den Borussia Nachwuchs allerdings bereits weiter: Mit einem Auswärtsspiel beim VfB Homberg (19.30 Uhr, PCC-Stadion).

Samstag, 19. September

13.02 Uhr: Der FC Bayern München hat mit einem furiosen 8:0-Sieg gegen Schalke 04 die Bundesliga-Saison 2020/21 eröffnet. Borussia startet am Samstag (18.30 Uhr) mit dem Kracher-Duell bei Borussia Dortmund in die kommende Spielzeit.

Im Nachgang wird Borussias Sportdirektor Max Eberl (46) am  kommenden Sonntag von 11 bis 13 Uhr in der Sport1-Talkrunde „Doppelpass“ zu Gast sein und über das Auftaktspiel der Gladbacher und die anstehende finale Phase der Transferperiode sprechen.

Neben dem Fohlen-Manager werden am Sonntag auch die Sport1-Experten Stefan Effenberg (52) und Mario Basler (51) sowie die Sport-Journalisten Alfred Draxler (BILD), Patrick Berger (Sport1) und Philipp Selldorf (Süddeutsche Zeitung) in der Sendung zu Gast sein.

Moderiert wird die Talkrunde von Ex-Fußballprofi Thomas Helmer (55), der von den beiden Moderatorinnen Ruth Hofmann (34) und Laura Papdendick (31) unterstützt wird.

Im „Doppelpass“ kommen jeden Sonntagvormittag in München Sportjournalisten und Persönlichkeiten aus der Fußballwelt in einer Runde zusammen, um gemeinsam über aktuelle Fußball-Themen zu diskutieren.

Freitag, 18. September

15.36 Uhr: Borussen-Manager Max Eberl (46) und Trainer Marco Rose (44) engagieren sich künftig bei „Common Goal“ und spenden mindestens ein Prozent ihres Gehalts. Das teilte die gemeinnützige Initiative am Freitag mit. „Mit meinem Engagement möchte ich meinen Einfluss als öffentliche Person im Sport und meine finanziellen Möglichkeiten nutzen, um einen Beitrag zu mehr sozialer Chancengleichheit und -gerechtigkeit zu leisten“, wurde Eberl zitiert.

Rose ergänzte: „Wir haben gemeinsam ein passendes Projekt gefunden, bei dem es inhaltlich darum geht, jungen Menschen zu helfen, die durch die Corona-Krise verstärkt von Armut und Chancenungleichheiten betroffen sind.“

Common Goal existiert seit 2017 und spricht Spieler, Trainer und Funktionäre aus dem Profi-Fußball an, einen kleinen Teil ihres Jahressalärs für soziale Initiativen zu spenden. Aus der Bundesliga gehören der Initiative bereits unter anderem Mats Hummels, Serge Gnabry und Julian Nagelsmann an. Auch Jürgen Klopp engagiert sich. (dpa)

Donnerstag, 17. September

21.31 Uhr: Der Auftakt in den Restart 2.0 ist für Borussia am Donnerstagabend nicht optimal gelaufen. Offenbar haben zahlreiche Fans große Probleme gehabt, sich online auf Borussias Homepage in das Ticketing-Verfahren einzuloggen. Rund 10.800 Karten dürfen im Rahmen der Coronaschutzverodnung vergeben werden. Die Karten-Jagd wurde zum Nervenspiel für die Anhänger. Die Server spielten nicht mit. Borussia teilte via Twitter am Donnerstag um 21.09 Uhr mit, dass es Probleme mit dem Online-Ticketsystem gebe.

Häufigstes Problem: Der Login konnte nicht geladen oder der Kaufprozess nicht abgeschlossen werden. Manche Fans reagierten in den sozialen Netzwerken verärgert, andere wiederum riefen zur Geduld und Nachsicht auf. 

Der VfL hatte den Ticketvorverkauf für das erste Heimspiel der Fohlen gegen Union Berlin (26.9./15.30 Uhr) am Donnerstagabend gestartet. Dauerkartenbesitzer haben ein Vorkausfrecht auf die Karten, jedoch nicht auf ihren angestammten Platz. Vorerst wird es bei den Heimspielen der Fohlen außerdem nur Sitzplätze geben. Die Nordkurve wurde aus diesem Grund bereits Anfang dieser Woche bestuhlt.

Am Freitag ab 18 Uhr soll es für Mitglieder im Kartvorverkauf weitergehen. Diesen soll ein Mindestkontingent von fünf Prozent der rund 10.800 Tickets zur Verfügung stehen.

7.31 Uhr: Dusel-Punkt für Borussias U23. Im ersten Auswärtsspiel der neuen Regionalliga-Saison kam die Mannschaft von Trainer Heiko Vogel beim SV Bergisch Gladbach nicht über ein Remis hinaus.

Gladbachs Marcel Benger gelang in der Nachspielzeit noch das 1:1, zuvor hatte Koruk nach torlosem ersten Durchgang für die Gastgeber die Führung erzielt. Vogel sagt: „Es war ein versöhnliches Ende. Doch die Jungs haben zuvor nicht das investiert, was in dem Spiel notwendig gewesen wäre. Vor allem im ersten Durchgang sei seine Mannschaft hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. „Wir haben den Gegner zwar mit deutlich mehr Ballbesitz dominiert, dabei jedoch überhaupt keine Torgefahr ausgestrahlt“, so der Fohlen-Coach.

Die Führung für Bergisch Gladbach in Durchgang zwei fiel nach einem Borussen-Fehler im Aufbau, den Serhat Koruk prompt bestrafte. Der VfL kämpfte sich noch mal zurück in die Partie, kam 15 Minuten vor dem Abpfiff zu einem Strafstoß, den Justin Steinkötter jedoch an den Pfosten setzte. Vogel: „Hätte Justin in dieser Situation das 1:1 erzielt, wäre das Spiel wohl noch ganz gekippt.“ In der turbulenten Schlussphase sah Bergisch Gladbachs Verteidiger Any Habl die Gelb-Rote Karte, in der Nachspielzeit konnte die Borussia dann doch noch jubeln.

Marcel Benger hämmerte einen Freistoß aus rund 25 Metern unhaltbar ins gegenerische Tor. „Ich bin froh, dass wir nicht verloren haben, aber unser Ziel war ganz klar, drei Punkte zu holen. Das ist uns nicht gelungen, deswegen können wir nicht zufrieden sein“, so Vogel.

Borussia: Olschowsky – Niehues, Lieder, Pazurek – Kurt, Hotschoppen – Benger, Lockl (60. Skraback), Quizera – Kraus, Steinkötter (83. Theoharous)

Tore: 1:0 Koruk (53.), 1:1 Benger (90.+3)

Gelb-Rote Karte: Habl (85.)

Mittwoch, 16.September

16.14 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die „Taskforce Zukunft Profifußball“ ins Leben gerufen und dabei auch gleich deren Besetzung bekannt gegeben. Der grundsätzliche Ansatz der Taskforce ist es, Entwicklungen der Vergangenheit zu reflektieren, interdisziplinär zu diskutieren und gegebenenfalls gangbare Wege für die Zukunft zu entwerfen, so die DFL. Insgesamt 35 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Sport, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft gehören der Taskforce an. Auch mit dabei: Borussias Sportdirektor Max Eberl (46).

Die Mitglieder des Zusammenschlusses gehören absichtlich verschiedenen Bereichen an, um bei der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Themen möglichst vielfältige Perspektiven zu berücksichtigen. In den kommenden Monaten werden die Teilnehmer der Taskforce in drei Arbeitsgruppen zu mehreren Sitzungen zusammenkommen.

Mit Blick auf den deutschen Profifußball soll sich der Zusammenschluss dann ergebnisoffen unter anderem mit den Themen Wettbewerbsbalance, Zahlungsströme, gesellschaftliche Verankerung, Ethik-Richtlinien, Fan-Interessen, wirtschaftliche Stabilität und Förderung von Frauenfußball auseinandersetzen, wie es in der offiziellen Pressemitteilung der DFL heißt. Anschließend sollen sich dann das DFL-Präsidium und die DFL-Mitgliederversammlung mit den 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga als zuständige Gremien mit den Erkenntnissen der Arbeitsgruppen befassen.

„Dieses im deutschen Profisport noch nie praktizierte Vorgehen soll der Komplexität der zu diskutierenden Aspekte gerecht werden und die Vielfalt an unterschiedlichen Blickwinkeln berücksichtigen.“ sagt Christian Seifert, Sprecher des DFL-Präsidiums und DFL-Geschäftsführer.

Die Mitglieder der „Taskforce Zukunft Profifußball“ im Überblick:

  • Dr. Cornelius Baur (Managing Partner McKinsey Deutschland)
  • Oliver Bierhoff (Direktor Nationalmannschaften und Akademie DFB)
  • Fredi Bobic (Vorstand Sport Eintracht Frankfurt; DFL-Kommission Fußball)
  • Helen Breit (AG Fankulturen)
  • Britta Dassler (FDP, Mitglied des Deutschen Bundestages, Mitglied des Sportausschusses und Sprecherin)
  • Max Eberl (Geschäftsführung und Sportdirektor Borussia Mönchengladbach; DFL-Kommission Fußball)
  • Dr. Vera-Carina Elter (Vorstand für Personal & Familienunternehmen KPMG)
  • Tanja Ferkau (Gründerin und CEO IMPCT gGmbH)
  • Manuel Gaber (Fan-Arbeitsgruppe „Zukunft Profifußball“)
  • Dr. Peter Görlich (Geschäftsführer TSG Hoffenheim; DFL-Kommission Internationalisierung)
  • Jan-Henrik Gruszecki (Fan-Arbeitsgruppe „Zukunft Profifußball“)
  • Dr. Mario Hamm (Direktor Finanzen 1. FC Nürnberg; DFL-Kommission Finanzen)
  • Anna-Maria Hass (Fan-Arbeitsgruppe „Zukunft Profifußball“)
  • Robin Himmelmann (Spieler FC St. Pauli; Vereinigung der Vertragsfußballspieler VDV; Spielerbündnis)
  • Daniela Huckele-Görisch (Director Strategic Initiatives SAP; S20 The Sponsors’ Voice)
  • Dirk Huefnagels (Head of Marketing UniCredit; S20 The Sponsors’ Voice)
  • Jörg Jakob (Chefredakteur „kicker“)
  • Alexander Jobst (Vorstand Marketing, Vertrieb und Organisation FC Schalke 04; DFL-Kommission Marketing & Sponsoring)
  • Lars Klingbeil (SPD, Generalsekretär)
  • Philipp Köster (Chefredakteur „11 Freunde“)
  • Katja Kraus (Geschäftsführende Gesellschafterin Jung von Matt/Sports)
  • Carsten Linnemann (CDU/CSU, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), Stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion)
  • Andreas Luthe (Spieler 1. FC Union Berlin; Vereinigung der Vertragsfußballspieler VDV; Spielerbündnis)
  • Prof. Dr. Martin Nolte (Leiter des Instituts für Sportrecht Deutsche Sporthochschule Köln)
  • Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss)
  • Fabian Otto (Direktor Finanzen/Personal Bayer 04 Leverkusen; DFL-Kommission Finanzen)
  • Dr. Frank Rybak (Vereinigung der Vertragsfußballspieler VDV, Justiziar; Fachanwalt für Sportrecht)
  • Sylvia Schenk (Leiterin der Arbeitsgruppe Sport Transparency International Deutschland)
  • Carsten Schmidt (Senior Advisor und früherer CEO Sky Deutschland)
  • Christian Schmidt (AG Fankulturen)
  • Prof. Dr. Sascha L. Schmidt (Direktor und Lehrstuhlinhaber Center for Sports and Management der WHU)
  • Martin Schulz (SPD, Mitglied des Bundestages; früherer Präsident des Europäischen Parlaments)
  • Ramona Steding (AG Fankulturen)
  • Dr. habil. Martin Stopper (Anwalt für Sportrecht)
  • Heike Ullrich (Stellvertretende Generalsekretärin DFB)

Dienstag, 15. September

13.36 Uhr: Noch dauert es einige Wochen bis das neue FIFA21 für die gängigen Spielekonsolen verfügbar ist. Erste Bewertungen von Spielern sind jedoch trotzdem bereits in den sozialen Medien durchgesickert – und auch Spieler aus der Fohlenelf sind bereits zu sehen gewesen.

Der Spieler mit den besten Werten aus dem Kader von Borussia Mönchengladbach ist Torhüter Yann Sommer (31). Mit einer Gesamtbewertung von 86 gehört der Schweizer zu den Top-100, also zu den am besten bewerteten Fußballern weltweit im Spiel und reiht sich damit zwischen internationalen Top-Stars wie Barcelonas Gerard Piqué (33, FC Barcelona) oder David Silva (34, Real Sociedad) ein.

Unter den Top-25 aus der Bundesliga befindet sich neben Sommer dann sogar noch ein Gladbacher: Mittelfeld-Krake Denis Zakaria (23), mit einer Stärke von 83.

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Über die Bewertung der anderen Borussen ist bisher noch nichts bekannt – es kann also nur spekuliert werden, wie genau die einzelnen Spieler abgeschnitten haben. Eins dürfte jedoch sicher sein: Aufgrund der bärenstarken Saison der Fohlen, die auf dem vierten Platz abgeschlossen wurde, was die Teilnahme an der Königsklasse bedeutet, dürften die meisten Spieler in ihrer Gesamtbewertung um den einen oder anderen Punkt gestiegen sein.

Für genauere Infos müssen sich Borussia-Fans jedoch noch bis zum 6. Oktober gedulden: Dann wird eines der beliebtesten Konsolen-Spiele nämlich weltweit veröffentlicht.

Montag, 14. September

13.03 Uhr: Ein Ex-Borusse hat einen neuen Klub gefunden: Mittelfeldspieler Marlon Ritter ist von Bundesliga-Absteiger SC Paderborn zum Drittligisten 1. FC Kaiserslautern gewechselt. Der 25-Jährige hat bei den „Roten Teufeln“ einen Vertrag bis 2023 unterzeichnet.

Ritter: „Ich freue mich auf den Betzenberg, die tollen Fans und auf den gesamten Klub. Mein Ziel ist es, mit dem FCK maximalen Erfolg zu haben. Die Gespräche mit dem Trainer und dem Sportdirektor waren authentisch, überzeugend und für mich ausschlaggebend, ein Roter Teufel zu werden.“

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In der Pfalz will der in Essen geborene Ritter seine ins Stocken geratene Karriere noch einmal ins Rollen bringen. Ritter war 2011 aus der U17 von RW Essen zur Borussia gekommen. Im Fohlen-Stall konnte er sich zunächst durchsetzen, avancierte in der U23 zum Leistungsträger und unterschrieb in Gladbach seinen ersten Profivertrag. Er kam in der Bundesliga für den VfL aber nicht zum Einsatz.

Nachdem er in der Saison 2015/16 in der U23 mit 23 Treffern Torschützenkönig der Regionalliga West wurde, wechselte er anschließend zum Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. 2017 folgte der nächste Wechsel, zunächst auf Leihbasis, zum SC Paderborn an, bei dem er in Anschluss mit zwölf Treffern und sechs Vorlagen entscheidenden Anteil am Aufstieg in Liga zwei hatte. 2018 kaufte Paderborn Ritter schließlich für 500.000 Euro Ablöse der Fortuna ab. 2019 konnte dieser  mit Paderborn den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Nach dem Abstieg 2020 folgte jüngst die Trennung von den Ostwestfalen, der FCK ist nun Ritters neues Zuhause.

Samstag, 12. September

17.31 Uhr: Während Borussias Profimannschaft im DFB-Pokal um den Einzug in die 2.  Runde kämpfte, stand für den Nachwuchs der Fohlen der Auftakt in der Regionalliga West auf dem Programm.

Wegen der internationalen Abstellungsperiode hatte Borussias U23 eine Woche länger als die anderen Teams auf den Start des Wettbewerbs warten müssen, die Partie des ersten Spieltags beim FC Schalke 04 wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Bedeutete aber auch: Trainer Heiko Vogel (44) musste sich eine Woche länger bis zu seinem Pflichtspiel-Debüt gedulden.

Das Warten hat sich allerdings gelohnt, denn der VfL-Nachwuchs setzte sich im Heimspiel gegen den SV Rödinghausen mit 2:0 durch und verbuchte damit die ersten drei Zähler auf ihrem Konto.

Während die erste Halbzeit torlos geblieben war, brachte Famana Quizera die junge Fohlenelf nach 63. Minuten in Führung, knapp 20 Minuten später erhöhte Thomas Kraus (84.) zum 2:0-Endstand. „Es war ein nie gefährdeter und damit auch völlig verdienter Sieg. Ich freue mich sehr über diese reife Leistung der Mannschaft“, sagte Trainer Vogel nach dem Match.

Und auch Borussia-Coach Marco Rose (44) dürfte einen weiteren Grund zur Freude haben: Mamadou Doucouré (22) stand nämlich 63 Minuten lang auf dem Platz und sammelte wichtige Spielpraxis.

Mittwoch, 9. September

12.05 Uhr: Die Profiklubs aus Nordrhein-Westfalen (NRW) wollen in einer gemeinsamen Aktion mit der Polizei gegen Gewalt bei Fußballspielen und in den Stadien vorgehen.

Aus diesem Grund wird an neun Spielorten die „Stadionallianz gegen Gewalt“ geschmiedet. NRW-Innenminister Herbert Reul und die Vertreter von Borussia Mönchengladbach, Vizemeister Dortmund, Bayer  Leverkusen, Schalke 04, 1. FC Köln, Arminia Bielefeld, SC Paderborn, VfL Bochum und Fortuna Düsseldorf werden am Montag (14.9.) die Kooperationsvereinbarung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund unterzeichnen.

Dann soll es auch weitere Informationen zu diesem Projekt geben. (sid)

9.53 Uhr: Bittere Pleite für Gladbachs neuen Offensivspieler Hannes Wolf (21) im Trikot der österreichischen U21-Auswahl. Zwar gelang dem Fohlen eine Torvorlage, dennoch setzte es am Ende eine 1:2-Niederlage gegen England. Im Kampf um ein Ticket für die EURO 2021 in Slowenien und Ungarn ein Rückschlag für das ÖFB-Nachwuchs-Team.

Wenige Tage nach dem 1:5 gegen Albanien unterlag sie in Ried Gruppenfavorit England. Wolf spielte 90 Minuten durch und war einer der Aktivposten seiner Mannschaft. Die Gäste zogen durch Edward Nketiah (28.) und Ben Godfrey (49.) zunächst auf 2:0 davon. Die ÖFB-Auswahl steckte aber nicht auf und kam in der 60. Minute zum Anschlusstreffer.

Wolf hatte sich zuvor auf der linken Seite durchgesetzt und dem im Zentrum posierten Patrick Schmidt die Kugel aufgelegt. Zu mehr reichte es für die Österreicher aber nicht mehr. Weiter geht es für sie in der EM-Qualifikation am 9. Oktober im Kosovo.

Dienstag, 8. September

13.14 Uhr: Die österreichische Nationalmannschaft um Borussias Rechtsverteidiger Stefan Lainer (28) musste in der Nations League am vergangenen Montagabend einen Rückschlag hinnehmen. Denn nach dem Auftaktsieg gegen Norwegen (2:1) vergangene Woche folgte gegen Rumänien eine unglückliche 2:3-Niederlage.

Nur drei Minuten nach dem Anpfiff der Partie, waren die Österreicher durch Rumäniens Denis Alibec (29) in Rückstand geraten, kämpften sich aber in der 17. Spielminute durch einen von Lainer vorbereiteten Volleytreffer von Christoph Baumgartner (21) wieder heran. 

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Kurz nach dem Seitenwechsel folgte allerdings schnell die Ernüchterung für die Österreicher, als Rumäniens Dragos Grigore (34) freistehend nach einer Freistoßflanke ungehindert zum 2:1 einnetzte. Einen weiterer Fehler Österreichs nutzten die Rumänen schließlich in der 70. Minute zum 3:1: Stefan Posch (23) spielte ungehindert Gegenspieler Alexandru Maxim (30)  in den Lauf. Der bezwang dann Torhüter Alexander Schlager (24) per Heber. Zwar gelang Österreichs zuvor eingewechseltem Stürmer Karim Onisiwu (28) in der 80. Minute noch der Anschlusstreffer, zum Ausgleich oder gar zum Sieg reichte es jedoch nicht mehr.

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„In den einen oder anderen Bereichen haben uns ein paar Prozent gefehlt. Wir haben oft im letzten Drittel nicht die richtigen Entscheidungen getroffen, das Spiel zu langsam verlagert und es dem Gegner dadurch zu einfach gemacht", kritisierte Österreichs Teamchef Franco Foda nach dem Match. „Man sieht, dass es eine Nations-League-Gruppe ist, in der sich alle auf Augenhöhe befinden."

Nach der Niederlage belegt Österreichs Nationalmannschaft in der Gruppe 1 der League B mit drei Zählern den zweiten Rang in der Tabelle hinter Rumänien mit vier Punkten. Die nächsten Partien in der Nations League stehen dann am 11. und 14. Oktober auf dem Programm. Dort trifft die ÖFB-Elf auswärts auf Nordirland und Rumänien.

Montag, 7.September

13.47 Uhr: Die Familie Bennetts könnte bald Zuwachs in Deutschland bekommen. Denn wie das Fußballportal „transfermarkt.de“ nun berichtet, trainiert Jayden Bennetts, der jüngere Bruder von Borussia-Angreifer Keanan (21), derzeit beim Nachwuchs der TSG Hoffenheim und bei Bayern München II auf Probe.

Offensivspieler Keanan Bennetts wechselte 2018 von Tottenham nach Mönchengladbach

Offensivspieler Keanan Bennetts wechselte 2018 von Tottenham nach Mönchengladbach

Der 19-Jährige, der wie Bruder Keanan Offensivspieler ist und im FA-Cup vergangenen Januar sein Profi-Debüt gab, steht derzeit beim FC Watford unter Vertrag,  hatte sein Arbeitspapier aber jüngst nicht mehr verlängert. Um seinem großen Bruder nachzueifern und nach Deutschland zu wechseln?

Gut möglich, immerhin war Fohlen-Angreifer Keanan  bereits 2018 für 2,25 Millionen Euro von Tottenham zu Borussia Mönchengladbach gekommen.  Der große Durchbruch im Bundesliga-Kader der Fohlenelf blieb zwar bislang aus, aber immerhin absolvierte der Engländer seitdem 24  Spiele für Borussias Zweitvertretung in der Regionalliga West. 

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Wenn Jayden Bennetts sich im Probetraining gut anstellt, könnte er sogar vielleicht eine Liga höher einsteigen als sein großer Bruder – Bayern München II bestreitet seine Spiele nämlich derzeit in der 3. Liga und wurde in der vergangenen Saison sogar Meister.

Sollte Bennetts Junior bei Hoffenheims Zweitvertretung landen, würde er in der Südwest-Staffel der Regionalliga antreten. Egal, zu welchem Klub es Jayden Bennetts letztendlich verschlägt: Bruder Keanan wird ihm sicherlich einige gute Tipps für das Fußballer-Leben in Deutschland geben können.

Sonntag, 6. September

13:01: Borussias Rechtsverteidiger Stefan Lainer (28) hat mit der österreichischen Nationalmannschaft in der UEFA Nations League den ersten Sieg eingefahren. Im ersten Gruppenspiel gegen Norwegen siegte das Team mit 2:1 durch einen Treffer von Michael Gregoritsch (35.) und einen von Marcel Sabitzer verwandelten Foulelfmeter (35.).

Zwar nutzte der Dortmunder Erling Haaland einen Konter der Norweger noch zum zwischenzeitlichen 2:1-Anschlusstreffer, den Sieg ließen sich die Österreicher dadurch aber nicht mehr aus der Hand nehmen.

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Durch den Auftakt-Erfolg belegen die Österreicher in der Nations League B in der Gruppe 1 mit drei Zählern derzeit den ersten Platz vor Nordirland und Rumänien mit jeweils einem Zähler. Norwegen steht aufgrund der Niederlage vorerst ohne Punkte auf dem letzten Platz.

Bereits am Montag (20:45 Uhr) steht das nächste Länderspiel für Stefan Lainer und Co. auf dem Programm. In Klagenfurt spielen die Österreicher dann  gegen die Auswahl Rumäniens.

Borussias Wolf mit Comeback für Österreichs U21

Einen Teilerfolg konnte auch Lainers Landsmann Hannes Wolf (21) feiern. Zwar verlor Borussias Sommer-Neuzugang mit der österreichischen U21-Nationalmannschaft das EM-Qualifikationsspiel gegen Albanien deutlich mit 1:5, nach seiner langen Verletzungspause gab der 21-Jährige jedoch sein Comeback für das Team und stand über die gesamte Spieldistanz auf dem Feld. Zudem steuerte der Offensivspieler mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 83. Minute zumindest den Ehrentreffer für seine Mannschaft bei.

Die jungen Österreicher belegen in ihrer Qualifikationsgruppe nun mit zwölf Zählern den zweiten Rang hinter der U21 Englands mit 15 Punkten. Am Dienstag (20.30 Uhr) treffen die beiden Teams dann im direkten Duell aufeinander.

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Donnerstag, 3. September

15.33 Uhr: Christian Seifert, Chef der Deutschen Fußbal Liga (DFL), wirkte fast schon staatsmännisch, als er am Donnerstag in deutlichen Worten den Ernst der Lage im Profifußball beschrieb und kurz darauf mehr Mut zur Rückkehr der Fans in die Stadien anmahnte.

„Die Organisation und Durchführung dieser Spielzeit wird um ein Vielfaches komplizierter als die Beendigung der letzten Spielzeit“, betonte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga am Donnerstag nach der virtuellen Mitgliederversammlung der 36 Erst- und Zweitligisten in Frankfurt mit Nachdruck. „Man muss kein Philosoph und kein Prophet sein, um die Aussage zu treffen, dass dies die anspruchsvollste und schwierigste Spielzeit des professionellen Fußballs in Deutschland wird.“

Bei der annähernd dreistündigen Videokonferenz schwor Seifert die Vereinsvertreter auf die weiterhin großen Herausforderungen während der Coronakrise ein. „Die wirtschaftlich ganz harten Monate kommen erst noch“, warnte Seifert. Die DFL und ihre Klubs würden ein „Höchstmaß an Energie“ benötigen, um die kommende Saison zu bewältigen. Es bedürfe bei der Planung „Besonnenheit und Mut“.

Größere Angstfreiheit in der Corona-Pandemie forderte Seifert auch von den Entscheidern in der Frage der Teilzulassung von Zuschauern ein. Die Frage, ob dies bei steigenden Corona-Infektionszahlen das richtige Zeichen wäre, sei zwar „absolut berechtigt und die muss auch gestellt werden“, sagte Seifert. Die Rückkehr von Fans könne aber auch „ein ganz wichtiges und sehr positives Zeichen sein. Ein Zeichen, dass sich tausende Menschen sehr wohl an Hygieneregeln halten wollen und halten können.“

Trotz des noch mindestens bis Ende Oktober geltenden Verbots für Sport-Großveranstaltungen warb der 51-Jährige erneut dafür, möglichst bald wieder die Arenen für eine größere Zahl von Fans zu öffnen. „Natürlich darf man nicht leichtsinnig werden, aber die Angst vor dem, was passieren könnte, darf uns nicht lähmen. Und man sollte sie auch nicht schüren“, betonte Seifert. Mit den vielen Unsicherheiten in der Corona-Pandemie müsse man „offensiv und bedacht umgehen“.

Um so gut es geht gewappnet zu sein, wurde das optimierte medizinisch-hygienische Arbeitsschutz-Konzept der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ von den Vereinen gut zwei Wochen vor dem Bundesligastart einstimmig verabschiedet. Zudem dürfen die Teams in der Bundesliga und der 2. Liga auch in der kommenden Saison in allen Spielen fünf statt drei Auswechslungen vornehmen. Damit soll das Verletzungsrisiko für die Spieler minimiert werden.

Auch die kurzfristige Verlegung von Partien in andere Orte ist weiter möglich, um Spielausfälle zu vermeiden. Darüber hinaus will die DFL eine eigene Struktur für Corona-Tests schaffen, „denn die Lebensader der Bundesliga sind die Spiele“, betonte Seifert. „Ein Ausfall von Spielen wäre organisatorisch-logistisch ein großes Problem.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten zuletzt entschieden, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die bis Ende Oktober Regelungen für den Umgang mit Zuschauern im Sport vorlegen soll. Aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Verfügungslage droht bis dahin ein Flickenteppich bei der Rückkehr von Fans in die Arenen.

Während RB Leipzig zum Saisonstart gegen den FSV Mainz 05 vor 8.500 Fans spielen darf und Hertha BSC gegen die TSG 1899 Hoffenheim die in Berlin erlaubten 5.000 Besucher ins Olympiastadion lassen will, dürfte Rekordmeister FC Bayern München sein Auftaktspiel gegen Schalke 04 zum derzeitigen Stand nur vor 400 Zuschauern bestreiten.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder äußerte – wie zuvor schon Bundesgesundheitsminister Jens Spahn – deutlich Vorbehalte gegen eine Teilzulassung von Zuschauern zum Bundesligastart. „Jetzt wieder Fußballspiele mit Fans zu erlauben, während gleichzeitig die Infektionszahlen steigen, wäre ein schlechtes Signal“, sagte der CSU-Chef der „Passauer Neuen Presse“. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer bestärkte die Vereine in seinem Bundesland am Donnerstag dagegen darin, weiter verantwortungsvoll und koordiniert an der Rückkehr von Zuschauern bei Großveranstaltungen zu arbeiten.

Söder sieht zudem das Risiko von Wettbewerbsverzerrungen. „Ein Verein mit Fans, die anderen ohne – das kann weder im Sinn der Liga noch des Sports sein“, sagte der 53-Jährige. Ähnliche Töne kamen aus dem Fanlager.

Die Liga sieht das anders. „Grundsätzlich begrüßen wir, dass es bundeseinheitliche Regelungen geben soll“, sagte Seifert. „Aber ich würde das scharfe Schwert der Wettbewerbsverzerrung stecken lassen. Das hat heute auch keiner gezogen.“ Man müsse sich in kleinen Schritten in die Zukunft vortasten. „Erst wenn irgendwann mal ein Verein vor 50.000 Fans spielt und ein anderer mit null, wird es relevant für den Wettbewerb“, betonte der DFL-Boss.

Um die Fan-Rückkehr in die Stadien zu beschleunigen, werden sich die DFL und der Deutsche Fußball-Bund mit einem siebenstelligen Betrag an mehreren Studien zur Coronavirus-Pandemie beteiligen und diese wissenschaftlich begleiten. „Die Studien beginnen so schnell wie möglich“, sagte Seifert. „Wir gehen davon aus, dass wir nach dem Start des Spielbetriebs so schnell als möglich die ersten Ergebnisse vorlegen können.“

Mittwoch, 2. September

16.31 Uhr: Zum Start der Fohlen-Elf in die neue Pflichtspiel-Saison wird es Zuschauer im Borussia-Park geben. Beim DFB-Pokalspiel zwischen Gladbach und dem Regionalligisten FC Oberneuland am 12. September (15.30 Uhr) sollen 300 Zuschauer zugelassen sein. Wie der VfL nun mitteilte, haben Inhaber der sogenannten Allesfahrerkarte die Chance, sich jeweils ein Ticket zu sichern. Bedeutet: Es wird keinen freien Ticketverkauf geben.

Bei dem Duell, das trotz der Verlegung des Spielorts in den Borussia-Park ein Auswärtsspiel für die Fohlen ist, soll also keine völlige Geisterspiel-Atmosphäre herrschen. Gemäß den gültigen behördlichen Bestimmungen der Coronaschutzverordnung ist die Fan-Anzahl aber auf maximal 300 beschränkt.

Die personalisierten Tickets kosten jeweils 30 Euro und werden auf dem Postweg zugestellt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln im Stadion sind zu beachten. Borussia gibt an, dass unter anderem ausschließlich textile Mund-Nasen-Bedeckungen zugelassen seien, Kunststoff- oder Glasvisiere für Zuschauer hingegen nicht.

Oberneuland und Borussia hatten sich jüngst auf einen Tausch des Heimrechts geeinigt. Für den Amateur-Klub auf Bremen wäre wegen des Corona-Hygienekonzeptes der Aufwand zu groß gewesen. Borussia soll Oberneuland zugesichert haben, nach Beendigung der Coronakrise zu einem Testspiel nach Bremen kommen zu wollen. 

Zuletzt, bei der Testspiel-Pleite (0:2) der Gladbacher gegen Zweitligist Greuther Fürth, durften ebenfalls 300 Zuschauer im Borussia-Park dabei sein.

Dienstag, 1. September

10.31 Uhr: Ein Gladbacher Junge genießt beim spanischen Topklub FC Barcelona offenbar allerhöchste Anerkennung. Der deutsche Fußball-Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen (28), der in Mönchengladbach geboren und beim VfL Borussia zum Profi ausgebildet wurde, ist nun von höchster Stelle gelobt worden.

„Jeder liebt ihn. Er ist ja nicht nur einer der besten Torhüter, die es aktuell gibt, sondern ein ganz feiner Mensch“, sagte der langjährige Barca-Funktionär Toni Freixa (51) bei „Spox“. Dabei imponiert Freixa vor allem, wie sich ter Stegen an die Verhältnisse in Spanien angepasst hat.

„Ich kenne wenige ausländische Spieler, die sich so gut integriert und die Sprache gelernt haben wie er. Für mich ist er der wahre Kapitän der Mannschaft, weil er sich um seine Mitspieler kümmert und mit Leistung auf dem Platz vorangeht“, sagte Freixa. Aktuell kann ter Stegen seinem Klub nicht helfen, der Schlussmann erholt sich von einer Knie-Operation. 

Auch weitere deutsche Spieler haben es Freixa angetan, wenngleich eine Verpflichtung eher unwahrscheinlich sei. „Ich bin begeistert von Kimmich und dessen Spielintelligenz, aber auch von Goretzka, der mit seiner Physis und seiner Torgefahr jedes Mittelfeld der Welt weiterbringt. Man sollte sich aber keine Illusionen machen, der FC Bayern ist kein Verkaufsklub“, erklärte er.

Anders hingegen sei die Situation bei Timo Werner (24) gewesen. Eine Verpflichtung des Stürmers „wäre realistischer gewesen, das hätte ich sehr interessant gefunden. Schade, dass er zum FC Chelsea gegangen ist“, sagte Freixa. (sid)

Montag, 31. August

10.17 Uhr: Borussias U23 hätte eigentlich am kommenden Wochenende mit einem Auswärtsspiel bei der U23 von Schalke 04 in die neue Saison der Regionalliga West starten sollen. Nun muss sich die junge Fohlenelf noch eine weitere Woche bis zum Start der Spielzeit gedulden.

Denn: Aufgrund der internationalen Abstellungsphase wurde das Duell des ersten Spieltags verlegt. Die Partie soll nun am Dienstag, 6. Oktober, um 19.30 Uhr ausgetragen werden. „Personell haben wir einen Engpass. Aufgrund der Länderspiele werden wir in der kommenden Woche einige Spieler nach oben zu den Profis abstellen. Hinzu kommen die Verletzten“, sagt VfL-Trainer Heiko Vogel (44). „Die Verschiebung des Spiels ist daher nur vernünftig. Wir sind froh, dass Schalke uns diesbezüglich entgegengekommen ist.“

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Durch die Verlegung des Spieltermins startet Borussias Zweitvertretung jetzt am zweiten Spieltag mit dem Heimspiel gegen den SV Rödinghausen in die neue Spielzeit. Das Duell findet am Samstag, 12. September um 14 Uhr statt. 

Das Match gegen Rödinghausen wird für die U23-Fohlen nicht nur der Start in die Regionalliga-Saison 2020/21 , sondern auch das Pflichtspiel-Debüt für Trainer Heiko Vogel. „Dem Auftakt fiebert man immer entgegen, weil man nach dem ersten Spiel auch weiß, wo man steht. Wir halten die Spannung aufrecht und freuen uns nun einfach auf das Spiel gegen Rödinghausen“, sagt der Borussia-Trainer.

Vogel hatte erst im Sommer die Nachfolge von Arie van Lent (50) angetreten, der von 2015 bis 2020 in Diensten der Nachwuchs-Fohlen an der Seitenlinie stand.

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Samstag, 29. August

11.23 Uhr:  Borussia wird in den ersten Bundesliga-Spielen weiterhin auf  ihre treuen Fans verzichten müssen. Denn: Beim Bundesliga-Start ab dem 18. September müssen die Klubs definitiv vor leeren Zuschauerrängen spielen. Das geht aus dem Beschluss von Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) und den Ministerpräsidenten der Länder am Donnerstag hervor.

Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind, sollen demnach noch mindestens bis Ende Dezember 2020 nicht stattfinden dürfen. Mit einem sicheren Hygiene-Konzept, soll aber eine teilweise Fan-Rückkehr in die Bundesliga-Stadien ab November ermöglicht werden.

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„Es ist nicht sinnvoll, im September mit Zuschauern zu starten", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (53) . „Es ist mit einer steigenden Infektionszahl ein falsches Signal. Corona ist wieder voll da in Deutschland, deswegen müssen wir uns dieser Situation stellen“, merkte  der CSU-Politiker nach der Sitzung, die mehr als fünf Stunden gedauert hatte, an.

Im Interview mit der „Bild" erklärte Söder, dass nun klar sei, dass es in der Bundesliga bis zum 31. Oktober keine Zuschauerbeteiligung bei den Partien geben werde. „Aber wir werden uns danach bemühen, zumindest ein Konzept mit der Liga zu entwickeln, das in leichten Formen vielleicht wieder perspektivisch anzubieten. Aber auch da immer nur dort, wo die Infektionszahlen niedrig bleiben und nicht nach oben wachsen", erklärte er weiter.

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Sollten die Infektionszahlen hoch bleiben oder sogar weiter ansteigen, könnte es sein, dass es auch nach Oktober keine Fans bei den Bundesliga-Spielen zugelassen werden, betonte Söder. „Sind die Zahlen anhaltend hoch oder steigen sie sogar, dann wird es schwierig. Schauen wir mal, wie es bis Ende Oktober ist. Mit etwas Glück gibt es dann die Möglichkeit, eine Perspektive zu entwickeln.“

Die Regierung einigte sich außerdem darauf, dass eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien in den kommenden beiden Monaten einen Vorschlag für den Umgang mit Fans bei bundesweiten Sportveranstaltungen erarbeiten solle. Dadurch solle laut Söder zumindest die Aussicht bestehen, noch vor Weihnachten „kleine, schrittweise Möglichkeiten“ zu vereinbaren.

Freitag, 28. August

12.56 Uhr: Malang Sarr (21) – ein Name mit dem Borussia Mönchengladbach in der Vergangenheit immer wieder in Verbindung gebracht wurde. Schon im vergangenen Sommer sollen die Fohlen reges Interesse an dem französischen U21-Nationalspieler gehabt haben, entschieden sich schließlich auf der Abwehrposition aber für Afrika-Cup-Sieger Ramy Bensebaini (25).

Im Frühjahr gab Sarrs Klub OGC Nizza, für den er sämtliche Jugendmanschaften durchlaufen hatte, dann bekannt, dass der Vertrag mit dem 21-Jährigen auslaufe und nicht verlängert werde, was die Gerüchte über einen möglichen Wechsel an den Niederrhein nochmals aufkochte.

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Doch jetzt herrscht Klarheit über die Personalie Malang Sarr. Denn: Wie der FC Chelsea am Donnerstagnachmittag auf seiner Homepage bekannt gab, wechselt Sarr ablösefrei an die Stamford Bridge. Der Franzose erhält dort  einen Vertrag bis 2025, hieß es in der offiziellen Mitteilung des Vereins.

Allerdings: Sarr soll, wie Chelsea außerdem verkündete,  für die kommende Spielzeit zunächst an einen noch nicht genannten Klub verliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln. Für welchen Klub der junge Franzose mit senegalesischen Wurzeln in der kommenden Saison aufläuft, ist derzeit also immer noch offen.

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Dass es ihn jedoch doch noch an den Niederrhein verschlägt ist äußerst unwahrscheinlich – Borussias Sportdirektor Max Eberl (46) hatte unlängst verkündet, dass das Leihgeschäft mit Inter Mailand und die damit verbundene Verpflichtung Valentino Lazaros (24)  die letzte Aktion der Gladbacher auf dem diesjährigen Transfermarkt war.

Donnerstag, 27. August

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17:52: Abpfiff im Borussia-Park! Die Fohlen unterliegen Greuther Fürth im vierten Testspiel mit 0:2 und kassieren damit die erste Testspiel-Niederlage in der Vorbereitung. Torschütze für Fürth war Julien Green mit einem Doppelpack für die Kleeblätter (58., 90+1)

17:37: 0:2 für Fürth! Borussia verliert durch einen Fehlpass den Ball. Fürth spielt daraufhin eine halbhohe Hereingabe an den Elfmeterpunkt, die schließlich abermals Julien Green findet. Der kommt einen Schritt vor Lainer an den Ball und knallt die  Kugel volley ins linke Eck . Borussias Grün hat keine Chance!

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17:24: Keanan Bennetts hat das Feld mittlerweile wieder verlassen, neu dabei für Borussia ist nun Torben Müsel.

17:17: Am Elfer kommt erneut Wolf zum Schuss, der jedoch leider verzieht und somit nicht zum Ausgleich für die Fohlen einnetzt.

17:10: Fast der Ausgleich von Borussia. Rocco Reitz passt auf Jonas Hofmann, der in die Mitte zu Hannes Wolf flankt. Dessen Schuss verfehlt den Kasten nur knapp.

17:03: Die weiße Weste ist dahin! Borussia gerät nach 75 Minuten durch einen Treffer von Fürths Julien Green in Rückstand. Fürths Nielsen spielt den Ball vom Flügel in die Mitte, wo Ginter nicht mehr klären kann. Hinter ihm muss Green nur noch einschieben. Es steht 0:1!

16.53: Borussia hat zur zweiten Hälfte ordentlich durchwechselt. Das ist die Startelf für die zweite Halbzeit:  Grün – Lainer,  Elvedi,  Ginter,  Wendt – Hofmann,  Reitz, Neuhaus – Traoré, Wolf, Bennetts

Sehen Sie hier die Startelf für die zweite Hälfte:

16:49: Anstoß zur zweiten Halbzeit. Bei Borussia geht es nun mit weiteren 60 Minuten weiter.

16:35: Halbzeit im Borussia-Park. Nach 60 intensiven Minuten pfeift Schiedsrichter Mitja Stegemann pünktlich ab. Zwischen den Fohlen und den Kleeblättern steht es noch immer 0:0.

16:18: Patrick Herrmann kommt frei vorm Kasten der Fürther zum Schuss, Schlussmann Marius Funk bleibt jedoch lange stehen und kann den Ball mit dem Fuß parieren – leider kein Treffer für die Fohlen!

16:11: Kann Kurt verlässt das Feld, dafür kommt Matthias Ginter neu in die Partie. Kapitän Lars Stindl muss derweil an der Seitenlinie behandelt werden. 

16:07: Borussia wechselt zum ersten Mal: Michael Lang kommt für den verletzten Lazaro ins Spiel, Conor Noß ersetzt indes Famana Quizera.

16:06: Das sieht nicht gut aus! Valentino Lazaro scheint sich in seinem ersten Spiel für die Fohlen ernsthafter verletzt zu haben. Er wird von Borussia-Staff gestützt, während er das Feld verlässt. 

16:04: Wie bereits in den  vergangenen Testspielen tut sich Borussia in den ersten 30 Minuten noch etwas schwer.

15:51: Ein Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze bietet eine gute Chance für die Fohlen. Ramy Bensebaini setzt den Schuss jedoch recht weit über die Latte.

15:42: Mit 300 Zuschauern ist der Borussia-Park für das heutige Testspiel ausverkauft.

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15:31: Anstoß im Duell mit Greuther Fürth!

14:38: Valentino Lazaro (24) wird beim Testspiel gegen Fürth erstmals für die Fohlen auflaufen. Folgende Startelf schickt Coach Marco Rose (43) im ersten Durchgang auf den Platz:

Sippel – Kurt,  Beyer, Jantschke,  Bensebaini – Kramer, Quizera –  Lazaro,  Stindl, Herrmann –  Embolo

Sehen Sie hier die Startelf für die erste Hälfte:

11.57 Uhr: Borussia bestreitet am heutigen Donnerstag um 15.30 Uhr ein Test-Duell gegen den Zweitligisten Greuther Fürth. Alle Infos zum Spiel gibt es dann hier im GladbachLIVE-Ticker.

11.01 Uhr: Die Coronakrise hält die Gladbacher Borussia weiter in Atem. Die Vereine in Deutschland müssen wahrscheinlich bis zum Jahresende oder womöglich noch länger ohne Zuschauer auskommen. Das geht aus der Beschlussvorlage für die Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag hervor, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.

Demnach sollen Großveranstaltungen aufgrund der Coronakrise bis zum Jahresende verboten bleiben. Dies gelte etwa für „Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen“.

Europaweit steigen derzeit die Zahlen an positiven Corona-Tests wieder an. Dennoch hatte die UEFA zuletzt etwa angekündigt, beim Supercup in Budapest zwischen dem FC Bayern und Sevilla am 24. September wieder Zuschauer (bis zu 30 Prozent der Stadionkapazität) zuzulassen.

08.04 Uhr: Das heutige Testspiel der Fohlen gegen die SpVgg Greuther Fürth (15.30 Uhr, Borussia-Park) ist auf den ersten Blick ein ganz gewöhnliches Match im Rahmen der Saisonvorbereitung. Bei näherer Betrachtung fällt jedoch schnell auf, dass bei diesem Testspiel der Gladbacher etwas anders ist.

Denn: Erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie dürfen bei Borussias Vorbereitungspartie wieder Zuschauer dabei sein. 300 Fans konnten sich dafür im Vorfeld Tickets über den Online-Ticketshop der Gladbacher bestellen. Damit der Abstand in jedem Fall eingehalten werden kann, findet die Partie im Borussia-Park statt.

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Und es gibt noch eine Besonderheit: Die Klubs haben sich darauf verständigt, dass zweimal 60, statt der üblichen 45 Spielminuten pro Halbzeit, gespielt werden. Trainer Marco Rose (43) erklärte die Entscheidung so: „Für uns geht es jetzt darum, die Belastung an das, was wir zuletzt im Training gemacht haben, anzupassen. Da passen 60 Minuten pro Spieler ganz gut.“

Aller Voraussicht nach wird dann auch Borussias Neuverpflichtung Valentino Lazaro (24) , der nach seiner Leihe von Inter Mailand Mitte der vergangenen Woche im Trainingslager in Harsewinkel-Marienfeld zur Mannschaft stieß, sein Debüt geben.

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Auch Nico Elvedi (23), der im vergangenen Test gegen Paderborn wegen eines Pferdekusses früh vom Feld musste, ist wieder einsatzbereit. Für Marcus Thuram (23), Denis Zakaria (23) und Alassane Plea (27) kommt ein Einsatz in der Partie gegen Fürth jedoch noch zu früh.

Trainer Rose erwartet im vergleich zu den vergangenen Tests gegen Verl (4:0), Duisburg (4:0) und Paderborn (2:0) nochmals eine Steigerung der Fohlenelf: „Wir haben hinten zu viel zugelassen, das wollen und müssen wir besser machen. Ich bin aber überzeugt, dass die Jungs nach der kurzen Trainingswoche mit etwas mehr Frische eine gute Vorstellung abliefern werden.“

Dienstag, 25. August

11.21 Uhr: Justin Hoffmanns verlässt die Gladbacher Borussia und heuert beim FC Wegberg-Beeck an. Der 23-Jährige unterschrieb beim Aufsteiger in die Regionalliga West einen Vertrag bis zum Sommer 2021.

Hoffmanns kann linker oder rechter Verteidiger spielen, zudem auch offensiv auf den Außenbahnen eingesetzt werden. Hoffmanns hat für Borussias U23 60 Regionalliga-Einsätze bestritten. Unter Ex-Trainer Dieter Hecking (55) zählte er vier Mal zum Profi-Kader der Fohlen. Hoffmanns spielte seit der U9 in sämtlichen Jugendteams der Borussia.

Sonntag, 23. August

Der erste Pflichtspielgegner der Fohlenelf in der Saison 2020/21 steht fest: Der FC Oberneuland!

Der zukünftige Regionalligist setzte sich im Lotto-Pokal am Samstag im Elfmeterschießen mit 5:4 beim Blumenthaler SV durch und ist damit für die erste Runde des DFB-Pokals qualifiziert. Borussia bekommt es somit mit dem früheren Klub von Ex-Gladbacher André Hahn zu tun.

Oberneuland hatte in der vergangenen Saison noch in der Oberliga gespielt, belegte aber bis zum coronabedingten Abbruch der Spielzeit den ersten Tabellenplatz und wird daher in der neuen Saison in der Regionalliga Nord an den Start gehen. 

Die Partien der ersten DFB-Pokal-Runde finden in der Zeit vom 11. bis 14. September statt.

Samstag, 22. August

12:17 Uhr: Mit einem Doppelpack gegen Inter Mailand im Finale der UEFA Europa League hat Ex-Fohlen Luuk de Jong (29) den FC Sevilla am Freitagabend in Köln zum Titel geschossen. Mit 3:2 setzte sich Sevilla gegen die Mailänder durch, de Jong hatte dabei die ersten beiden Treffer für sein Team erzielt (12., 33.).

Der ehemalige Mittelstürmer Borussias, der von 2012 bis 2014 am Niederrhein spielte und dort lange als absoluter Flop verschrien war, hatte bereits im Halbfinale gegen Manchester United getroffen und setzte seine Torserie nun auch im Finale fort.

Durch den Sieg des Europa-League-Finals ist der FC Sevilla nun ein potenzieller Gegner der Fohlenelf in der kommenden Champions-League-Saison. Denn: Der Gewinner des Wettbewerbs ist automatisch für die kommende Königsklasse qualifiziert, landet sogar in Top eins.

Sollte Borussia bei der Auslosung am 1. Oktober in Athen wirklich die Andalusier zugelost bekommen, würde das Team von Trainer Marco Rose (43) auf einen alten Bekannten treffen – Seit 2012 waren die Spanier in einem europäischen Wettbewerb bereits zweimal Gegner der Mönchengladbacher.

Freitag, 21. August

15.18 Uhr: Verwirrung um den Saisonstart der Gladbacher Borussia: Die Fohlen bestreiten nun doch nicht am Freitag, 18. September, in Dortmund das Bundesliga-Eröffnungsduell der neuen Saison. Zunächst hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) angekündigt, das Heimspiel des FC Bayern gegen Schalke vom 18. auf den 21. September zu verschieben, sollten die Münchner das Champions League-Finale erreichen. Was den Bayern auch gelungen ist. Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach sollten stattdessen die Saison 2020/21 eröffnen. Doch die Pläne haben sich wieder geändert. 

Wie die DFL am Freitag mitteilte, sind die Bayern trotz des Einzuges ins Champions League-Finale bereit, als aktueller Titelträger traditionell den Auftakt der Spielzeit zu bestreiten und dafür auf zusätzliche Vorbereitungszeit vor dem ersten Spieltag zu verzichten. Die Partie gegen Schalke findet also doch am 18. September (20.30 Uhr) statt. Dortmund und Gladbach treffen nun am Samstag, 19. September, im ersten Topspiel der neuen Saison (18.30 Uhr) aufeinander.

Das Derby der Gladbacher Borussia beim 1. FC Köln steigt am 3. Oktober, einem Samstag (15.30 Uhr). 

Wegen der Coronavirus-Pandemie ist damit zu rechnen, dass es zum Bundesliga-Start – Stand jetzt – zunächst weiter nur Geisterspiele in der Beletage des deutschen Fußballs geben word.

GladbachLIVE gibt einen Überblick auf die bereits genau terminierten Bundesliga-Spiele der Fohlenelf in der neuen Spielzeit: 

1. Spieltag: Borussia Dortmund – Gladbach (Sa., 19.9., 18.30 Uhr)
2. Spieltag: Gladbach – Union Berlin (Sa., 26.9., 15.30 Uhr)
3. Spieltag: 1. FC Köln – Gladbach (Sa., 3.10., 15.30 Uhr)
4. Spieltag: Gladbach – VfL Wolfsburg (Sa., 17.10., 20.30 Uhr)
5. Spieltag: 1. FSV Mainz 05 – Gladbach (Sa., 24.10., 15.30 Uhr)
6. Spieltag: Gladbach – RB Leipzig (Sa., 31.10., 18.30 Uhr)
7. Spieltag: Bayer Leverkusen – Gladbach (So., 8.11., 18.00 Uhr)
8. Spieltag: Gladbach – FC Augsburg (Sa., 21.11., 15.30 Uhr)

Donnerstag, 20. August

8.16 Uhr: Der Einzug des FC Bayern München ins Finale der Königsklasse hat auch Auswirkungen auf Borussia Mönchengladbach. 

Normalerweise eröffnet nämlich in der Regel der amtierende deutsche Meister die Spielzeit. In dem Fall hätte Bayern am Freitag, 18. September, also die Eröffnungspartie gegen den FC Schalke 04 austragen sollen. Doch der Finaleinzug der Bayern hat nun ein anderes Eröffnungsspiel notwendig gemacht.

Die Wahl fiel dabei auf das Match der Fohlen bei Vizemeister Borussia Dortmund, wie die DFL bereits bei der Verkündung der Spielpläne bekannt gab. „Sollte der FC Bayern das Champions-League-Finale am 23. August erreichen, würden die Münchner im Sinne der Vorbereitungszeit zwischen beiden Wettbewerben nicht bereits am Freitagabend in die Spielzeit starten, sondern montags. In diesem Fall würde die Saison freitags mit der Begegnung zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach beginnen“, hieß es in der Verkündung.

Da dieser Fall nun tatsächlich eingetreten ist, wird die Partie der Fohlen beim BVB nun den Startschuss für die Saison 2020/21 geben. Sie treten nun also am Freitag, 18. September, im Signal Iduna Park an.

Den Bayern hingegen werden dadurch drei Tage mehr Zeit eingeräumt, sich auf den Start der Liga vorzubereiten. Ihr Duell gegen Schalke ist nun für Montag, 21. September, angesetzt.

Mittwoch, 19. August

12:28: Borussia Mönchengladbach hat das erste Testspiel mit Zuschauerbeteiligung bekannt gegeben. Am Donnerstag, 27. August, um 15:30 Uhr treffen die Fohlen im Rahmen der Sommervorbereitung auf den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth.

Die Partie findet im Borussia-Park statt und ist erstmals auch für Zuschauer zugänglich. Im Rahmen der Coronaschutzverordnung dürfen 300 Zuschauer bei dem Spiel dabei sein. Wie Borussia bekannt gab, können Vereinsmitglieder ab dem 22. August online Tickets für das Testspiel erwerben.

Jedes Vereinsmitglied kann maximal zwei Karten kaufen, zudem werden nur personalisierte Tickets angeboten. Im Stadion müssen die Fans dann die Hygiene- und Verhaltensregeln beachten.

Dienstag, 18. August

07:45: Arie van Lent (49), ehemaliger Stürmer und zuletzt Trainer der U23-Fohlen, hat einen neuen Job. Wie der Niederländer dem TV-Sender „Sport1“ bestätigt hat, wird er neuer Cheftrainer des Drittligisten SpVgg Unterhaching und tritt damit die Nachfolge von Claus Schromm (51) an.

Bei Unterhaching erhält van Lent einen Zweijahresvertrag. „Haching passt absolut zu mir und meiner Philosophie, wie ich sie auch in Offenbach, Ahlen und bei Borussia Mönchengladbach als Trainer gelebt habe", sagte van Lent im Interview mit dem TV-Sender. „Bei der Spielvereinigung hat sich in der Vergangenheit unglaublich viel getan, ich kenne den Sportpark schon von meinen früheren Trainer-Jobs", erklärte van Lent: „Ich habe ein gutes Gefühl und freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe.“

Zuletzt hatte van Lent die zweite Mannschaft der Fohlen in der Regionalliga West trainiert, von 1999 bis 2004 ging er selbst für Borussia auf Torjagd und erzielte dabei 62 Treffer in 158 Spielen.

Van Lent soll noch heute als neuer Trainer der Münchner vorgestellt werden.

Montag, 17. August

14:03: Das Fußball-Magazin „11FREUNDE“ hat zum zehnten Mal herausragende Persönlichkeiten der vergangenen Bundesliga-Saison gekürt. Die 33-köpfige Jury, die aus Persönlichkeiten wie Bundestrainer Joachim Löw (60), Fußballfunktionär Thomas Hitzelsperger (38), Ex-Spieler Gerald Asamoah (41) und Sportmoderatorin Laura Wontorra (31) besteht, wählten die Preisträger für die jeweiligen Kategorien.

Auch der „Manager der Saison“ wurde im Rahmen der Wahl durch das Gremium bestimmt. Die Auszeichnung ging in dieser Kategorie an Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl (46), der sich bei der Wahl gegen seine Kollegen Oliver Ruhnert (47, 1. FC Union Berlin), Jörg Schmadtke (56, VfL Wolfsburg), Michael Zorc (57, Borussia Dortmund), Jochen Saier (42, SC Freiburg) und Rudi Völler (60, Bayer Leverkusen) durchsetzte.

Die Auszeichnung bekam Eberl im Rahmen der Jubiläumsausgabe der „11 Freunde Meisterfeier“ von Moderatorin Sabine Heinrich (43) und „11 Freunde“-Chefredakteur Philipp Köster (48) verliehen. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, vielen Dank“, gab sich Eberl bescheiden. Auch sein Manager-Kollege Jörg Schmadtke fand dort nur lobende Worte für den Sportdirektor der Fohlen: „Max ist in der Lage, Dinge sehr sympathisch gleichzeitig aber absolut konsequent rüberzubringen. Das ist eine seiner großen Stärken“, sagte er.

Neben dem „Manager der Saison“ wurden der „Newcomer der Saison“ (Alphonso Davies, Bayern München), „Schiedsrichter der Saison“ (Deniz Aytekin), „Typ der Saison“ (Leon Goretzka, Bayern München), „Spieler der Saison“ (Joshua Kimmich, Bayern München), das „Trainerteam der Saison“ (Hansi Flick, Bayern München) sowie der „Pokalmoment der Saison“ (Daniel Batz, 1. FC Saarbrücken) ausgezeichnet.

Sonntag, 16. August

22.45 Uhr: Ein Ex-Gladbach-Stürmer ist der Euro-Held von Köln! Luuk de Jong (29) ballert in Müngersdorf am Sonntag sein Team ins Finale der Europa League. Gelernt ist gelernt: In Köln behalten nun mal in der Regel Fohlen, in diesem Fall ein ehemaliges, die Oberhand. De Jong, niederländischer Nationalspieler, erzielte beim 2:1-Sieg des spanischen Klubs FC Sevilla gegen Manchester United den entscheidenden Treffer in der 78. Minute.

Die Europa-League-Spezialisten aus Sevilla beendeten somit mit beeindruckender Effektivität die Titelträume von Topfavorit Manchester United. Der Rekordsieger bezwang die Red Devils in der Domstadt in einem hochklassigen Halbfinale mit 2:1 (1:1) und steht vor seinem sechsten Triumph im zweithöchsten europäischen Wettbewerb. Sevillas Gegner für das Finale am Freitag ermitteln am Montag Inter Mailand und Schachtjor Donezk.

Luuk de Jong (78.) hatte alle Hoffnungen des englischen Rekordmeisters beerdigt. Zuvor hatte Suso (26.) nach der frühen United-Führung durch Bruno Fernandes (9., Foulelfmeter) ausgeglichen. Während Manchester weiter auf seinen zweiten Europa-League-Titel nach 2017 warten muss, kann Sevilla seine beeindruckende Serie im zweithöchsten europäischen Wettbewerb fortsetzen.

Bis zur aktuellen Spielzeit standen die Andalusier fünfmal unter den letzten Vier der Europa League oder dem Vorgängerwettbewerb UEFA-Cup - und gewannen anschließend immer den Titel.

Nach Foul von Diego Carlos an Marcus Rashford traf Fernandes vom Punkt zur Führung, nur kurze Zeit später fehlten Fred (14.) nach feiner Einzelaktion nur Zentimeter zum frühen Doppelschlag. In Folge konnte Sevilla die Partie etwas offener gestalten, Suso gelang in einer kurzen Drangphase nach perfektem Querpass von Sergio Reguilon der Ausgleich.

Doch United zeigte sich wenig geschockt und übernahm sofort wieder die Spielkontrolle. Spätestens nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Begegnung immer mehr zu einem Spiel auf ein Tor. Sevilla-Keeper Yassine Bounou rettete gegen Mason Greenwood (46.) und Anthony Martial (49., 52., 53.) glänzend im Eins-gegen-Eins.

Nach rund einer Stunde stabilisierten sich die Spanier wieder etwas, die Chancen wurden deutlich seltener. Wie man vor dem Tor effizient spielt, zeigte der dreimalige Europa-League- und zweimalige UEFA-Cup-Sieger in der Schlussphase. Jesús Navas flankte von rechts ins Zentrum und de Jong traf quasi aus dem Nichts zum Sieg. „Verdient würde ich nicht sagen, sie haben am Ende den Lucky Punch gehabt", fasste Tribünengast Lukas Podolski bei RTL Nitro zusammen.

Luuk de Jong stand von 2012 bis 2014 in Gladbach unter Vertrag, war zwischenzeitlich an Newcastle United ausgeliehen. Borussia hatte 2012 die damalige Vereins-Rekordablöse von 12,5 Millionen Euro für Luuk an Twente Enschede bezahlt. In 45 Pflichtspielen für Borussia erzielte der Angreifer acht Tore, bereitete weitere vier Treffer vor.

Freitag, 14. August

15.52 Uhr: Endlich wieder Fußballspiele mit den eigenen Fans im Rücken  absolvieren – Nicht nur die Spieler der Fohlenelf wünschen sich momentan wahrscheinlich nichts sehnlicher. Vor allem die Borussia-Fans hoffen täglich auf eine positive Meldung über die Rückkehr der Zuschauer in die Bundesliga-Stadien.

Ein Saison-Start vor Publikum wird allerdings immer unwahrscheinlicher. Zwar bemühen sich die Klubs der Bundesligisten intensiv darum, einen Saisonstart vor teilweise gefüllten Rängen zu ermöglichen. Nachdem das von der DFL ausgearbeitete Konzept, welches es wenigstens einem Teil der Zuschauer ermöglicht hätte, zum Saisonstart am 18. September in die Stadien gelassen zu werden, von der Konferenz der Gesundheitsminister jedoch abgelehnt wurde, ist die Ausgangslage für sie allerdings nicht einfacher geworden.

Auch die Stadt Mönchengladbach macht den Anhängern der Fohlen jetzt wenig Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in den Borussia-Park. Denn wie die „Bild“ berichtet, sieht die Stadt Mönchengladbach derzeit keine Chance für einen Bundesliga-Start mit Fans.

„Nachdem nicht nur der Bund der Rückkehr der Fans in die Stadien vorerst eine Absage erteilt hat und die die Gesundheitsminister der Länder bei ihrer Konferenz am Montag zum Ergebnis gekommen sind, dass die Öffnung der Stadien bis zum 31. Oktober nicht zu befürworten sei, sehen wir keine Chance für eine Teil-Öffnung zum Saisonstart”, zitiert das Blatt Dirk Rütten, Leiter Presse und Kommunikation der Stadt Mönchengladbach.

Laut Rütten sei es zudem nicht das Gesundheitsamt allein, welches über die Rückkehr der Fans in die Stadien entscheidet. Vielmehr werden verschiedene Behörden, neben dem Gesundheitsamt auch das Ordnungsamt und das Bauordnungsamt, in den Prozess miteinbezogen. Diese würden dann gemeinsam beschließen, ob und wieviele Fans ins Stadion dürfen.

Mittwoch, 12. August

GladbachLIVE-Ticker aktualisieren

17.48: Abpfiff! Nach 94 Minuten ist das erste Testspiel von Borussia vorbei. Die Partie endet mit einem deutlichen 4:0 durch Treffer von Breel Embolo (22.), Famana Quizera (69.), Hannes Wolf (82.) und Julio Villalba (90. +3)

17.46: 4:0! Nach guter Vorarbeit von Jordi Bongard netzt der eingewechselte Villalba zum vierten Treffer der Fohlen ein.

17.41: Verls Jürgensen holt Stindl im Strafraum von den Beinen. Schiedsrichter Waschitzki entscheidet jedoch nicht auf Elfmeter. Sein Urteil – Ball gespielt!

17.40: Auch die Verler versuchen es jetzt nochmal, scheitern allerdings an VfL-Keeper Olschowsky.

17.39: Julio Villalba und Jordi Bongard sind jetzt neu in der Partie. Torschütze Hannes Wolf sowie Kollege Michael Lang haben indes das Feld verlassen.

17.37: Treffer von Hannes Wolf! Das Neu-Fohlen wird von Stindl bedient, zieht dann aus halblinker Position ab und versenkt die Kugel mit einem platzierten Schuss im Kasten der Gäste. 3:0 für Borussia!

17.30: Coach Rose nutzt die Pause für einen weiteren Wechsel. Der 19-jährige Conor Noß kommt für Rocco Reitz in die Partie.

17.28: Jetzt gibt es eine kurze Trinkpause.

17.23: Traumtor von Famana Quizera! Der junge Portugiese gelangt in der Box an das Spielgerät, sieht das der Verler Torhüter zu weit vor seinem Kasten steht und schießt schließlich mit viel Gefühl ins Tor. 2:0 für die Fohlenelf!

17.17: Da wäre schon fast das erste Tor von Neuzugang Hannes Wolf gewesen! Nach einem Sololauf will der Stürmer dem Verler Torhüter Brinkmann die Kugel durch die Beine spitzeln. Der riecht jedoch den Braten und schließt in höchster Not die Lücke. 

17.14: Nach einem Zweikampf mit Borussias Quizera und einem anschließend unglücklichen Zusammenprall mit dem eigenen Torhüter bleibt Verls Langesberg verletzt im Strafraum liegen, muss nach einer längeren Unterbrechung das Feld verlassen.

17.00: Jetzt kommt auch Hannes Wolf zu seinem ersten Spiel für die Fohlen! Trainer Marco Rose hat für den zweiten Durchgang einmal komplett durchgewechselt.

16.59: Der Ball rollt wieder!

16.46: Halbzeit! Borussia geht mit einer knappen 1:0-Führung durch Breel Embolo (20.) in die Pause.

16.42: Gegenangriff der Verler, die auf dem linken Flügel an den Ball kommen und dann in die Mitte flanken. Der daraus resultierende Schuss landet knapp über dem Kasten der Fohlen.

16.41: Embolo kommt im Strafraum wieder gefährlich an die Kugel. Die Situation wird allerdings abgepfiffen – Abseits!

16.36: Beide Teams sind weiterhin sehr aktiv, besonders über die Flügel entwickeln sich viele Angriffe.

16.23: Tor für die Fohlen! Der Spieler, der die vergangenen Saison mit seinem Treffer beendet hat, erzielt auch das erste Tor der Vorbereitung. Breel Embolo gelangt nach 20 Minuten auf rechts an die Kugel, setzt sich dann gegen seine Gegenspieler durch und netzt dann aus schwierigem Winkel ein. 1:0 für Borussia.

16.20: Die Fohlen üben deutlich Druck auf die Verler aus und erarbeiten sich immer mehr Chancen im Strafraum. Zum Torerfolg der Gladbacher fehlt allerdings noch ein bisschen mehr Präzision.

16.11: Erste Großchance für die Fohlen! Wendt läuft auf links Richtung Strafraum, flankt dann auf den zweiten Pfosten auf Herrmann, dessen strammer Schuss von Verl jedoch noch vereitelt wird.

16.01: Der Ball auf dem FohlenPlatz rollt.

15.25 Uhr: Das ist Borussias Start-Elf gegen den SC Verl (vorerst noch ohne Hannes Wolf): Sippel – Wendt, Jantschke, Beyer, Kurt – Hofmann, Neuhaus – Traoré, Müsel, Herrmann – Embolo

12.56 Uhr: Borussia hat am heutigen Mittwoch das erste Testspiel der aktuellen Vorbereitung auf die kommende Spielzeit vor sich. Gegner im Borussia-Park (Fohlen-Platz) ist um 16 Uhr Drittligist SC Verl. Wegen der Coronvirus-Pandemie findet die Partie ohne Zuschauer statt. Wir informieren Sie in unserem GladbachLIVE-Ticker aktuell über das Geschehen auf dem Spielfeld.

Beim Auftritt des VfL Borussia könnte es zu einem Debüt kommen: Leihspieler Hannes Wolf, der von RB Leipzig gekommen ist, steht vor seinem ersten Einsatz im Fohlen-Trikot.

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Montag, 10. August

18.50 Uhr: Fans, die alsbald im Gladbacher Borussia-Park der Fohlen-Elf bei einem Pflichtspiel trotz der Coronakrise wieder zujubeln können. Wenn auch nur zu einigen Tausend. Die Chancen für solch ein Szenario sind vorerst gesunken. Es sieht so aus, also sollte es zunächst weiterhin nur Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga geben. Und das, obwohl aktuell die über 20.000 „Pappkameraden“ aus der abgelaufenen Spielzeit in Gladbach bereits wieder abgebaut werden. 

Hintergrund: Die Politik spielt vorerst nicht mit. „Tausende Zuschauer in den Stadien - das passt nicht zum aktuellen Infektionsgeschehen“, teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Montag auf Twitter mit. „Jetzt heißt es, keine vermeidbaren Risiken einzugehen. Das Konzept der DFL ist in der Theorie gut. Entscheidend ist in der Pandemie aber die Praxis im Alltag.“

Und auch von der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) wartete die Liga beim Sommer-Reizthema vergeblich auf positive Signale, zum Auftakt der Spielzeit 2020/21 Mitte September wieder vor Publikum zu spielen. Das habe aus Sicht der Gesundheitsminister der Länder keine Priorität. Darin bestehe Einigkeit hieß es aus Teilnehmerkreisen. Bis zum 31. Oktober sei zurzeit eine Öffnung der Stadien nicht zu befürworten.

Angesichts der wieder gestiegenen Corona-Fallzahlen herrscht Skepsis in der Politik, wie es Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ausdrückte. „Ich habe mich sehr für den Start von Geisterspielen eingesetzt, das läuft auch hervorragend. Aber bei vollen Stadion zum Bundesliga-Start bin ich außerordentlich skeptisch. Ich kann es mir derzeit nicht vorstellen“, sagte der CSU-Chef in Nürnberg.

Er betonte weiter: „Es hätte auch eine verheerende Signalwirkung an die Öffentlichkeit. Sowohl was Kapazitäten im Medizinischen betrifft als auch gegenüber kulturellen Veranstaltungen.“

Darin herrschte auch Konsens bei der Gesundheitsministerkonferenz. „Wir sehen das Konzept der DFL als guten Willen und auch als gute Grundlage, sehen aber zwei Probleme“, sagte die GMK-Vorsitzende und Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). Die Ausgestaltung der Hygienekonzepte werde den Gesundheitsämtern überlassen, welche jetzt schon sehr belastet seien.

Das zweite Manko sei die An- und Abreise der Fans, die das Konzept nicht beinhalte. Das Nein bis zum 31. Oktober sei sogar die einstimmige Meinung der Ressortchefs gewesen, wie es aus weiteren Teilnehmerkreisen hieß.

Zuvor hatte sich Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer noch positiv über das Zuschauerkonzept der Deutschen Fußball Liga geäußert. „Ich bin der Meinung, man muss ihnen jetzt die Chance geben, diese Sache zu erproben“, sagte der CDU-Politiker am Montag im ARD-Mittagsmagazin mit Blick auf das DFL-Konzept. Es sei wichtig, „dass wir jetzt auch an diesem Punkt einen Schritt nach vorn gehen“.

Von Massentests vor dem Stadionbesuch hält Kretschmer allerdings nichts, weil es nicht praktikabel sei. Man könne nicht so viele Menschen vorher testen, sagte er. „Das Prinzip muss sein, so wie am Arbeitsplatz, so wie beim Einkaufen muss eine Sportveranstaltung so organisiert sein, dass man sich nicht anstecken kann“, forderte er.

Söder hingegen hat große Bedenken, nachdem die Zahlen zum Ende der vergangenen Woche erstmals seit Anfang Mai wieder über der Schwelle von 1000 Fällen pro Tag gelegen hatten. Für den 53-Jährigen wäre es daher das falsche Signal und „auch nicht klug, wenn wir Schulstart haben, wenn wir beginnenden Herbst haben, zu überlegen, dass wir dann zusätzlich 20 000, 25 000 Leute in den Stadien haben“.

Söder würde das Thema daher gerne in der letzten August-Woche in Abstimmung mit dem Bund auf einer Ministerpräsidentenkonferenz erörtern. „Ich kann mir vielleicht im Laufe der Saison, aber nicht zum Bundesliga-Start volle Stadien vorstellen“, betonte er.

Die Bundesliga, die 2. Bundesliga und die 3. Liga starten am dritten September-Wochenende in die neue Saison. Eine Woche zuvor steht die 1. Runde im DFB-Pokal an. Das DFL-Konzept sieht zunächst eine Rückkehr einer reduzierten Zahl von Fans ohne Stehplätze, ohne Alkohol und ohne Gästefans vor. Tickets sollen nur personalisiert vergeben werden. Damit soll das Infektionsrisiko in der Pandemie verringert werden. Nach Ansicht von Söder sind dies theoretisch gute Ansätze, die in der Praxis aber schwer umzusetzen sind.

Wie der CSU-Politiker warnte auch der Ärzteverband Marburger Bund vor einer Fan-Rückkehr in die Bundesliga-Stadien. „Die Gefahr von Massenansteckungen wäre real. Wenn wir Pech haben, sitzt ein Superspreader unter den Fans, und das Virus breitet sich wie ein Lauffeuer aus“, sagte die Vorsitzende des Marburger Bundes, Susanne Johna, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). AM/dpa

„Die Bestrebungen der Liga sind mehr als nachvollziehbar. Aber dass ihr Konzept Ansteckungen verhindert, halte ich für unrealistisch.“ Sie könne sich nicht vorstellen, dass Fans auf ihren Sitzen hocken blieben, wenn ihre Mannschaft ein Tor schieße. „Da liegt man sich in den Armen und denkt nicht an Corona. Alles andere wäre geradezu unmenschlich.“

12.13 Uhr: Fohlen-Fans können sich ab sofort über den Online-Shop Eintritts-Karten für die öffentlichen Einheiten der Gladbacher Profis in der neuen Trainings-Woche (10. bis 16. August) sichern. Fünf öffentliche Trainingseinheiten soll es geben: Montag (16 Uhr), Dienstag (9Uhr), Mittwoch bis Freitag jeweils um 10 Uhr. Bei diesen Einheiten sind Zuschauer zugelassen, gemäß den aktuell gültigen behördlichen Bestimmungen der Coronaschutz-Verordnung ist die Anzahl aber auf maximal 300 Besucher beschränkt.

Die Freikarten sind online bei Borussia über „Tickets Heimspiele“ zu bekommen. Pro Person können maximal zwei Karten erworben werden. Die Karten ermöglichen unter Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments den Zutritt zu der jeweiligen Trainingseinheit. Auf dem gesamten Trainingsgelände ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben.

Da Spieler, Trainer und der Betreuerstab nach wie vor den Regelungen des Hygiene- und Kontaktkonzepts unterliegen, sind nähere Kontakte zwischen Fans und Spielern beziehungsweise Trainern weiterhin nicht möglich. Foto- und Autogrammwünsche können daher bis auf Weiteres leider nicht erfüllt werden.

Der Zugang zum Trainingsgelände erfolgt durch das Tor 1 am Parkplatz P1, auf dem kostenlos geparkt werden kann. Der Innenhof zwischen der Geschäftsstelle und der FohlenWelt ist aufgrund des Hygiene- und Kontaktkonzepts bis auf Weiteres für Besucher nicht zugänglich.